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Start Management Hotel Monitor 2020: So entwickeln sich die Raten im kommenden Jahr

Hotel Monitor 2020 So entwickeln sich die Raten im kommenden Jahr

Der Hotel Monitor 2020 von American Express Global Business Travel ist erschienen und prognostiziert ein minimales Wachstum der Raten. Der weltweite Bauboom hat daran einen nicht unerheblichen Anteil.

Eine Vorhersage der Zimmerraten quer über alle Kontinente hinweg hat sich der Hotel Monitor von American Express zur Aufgabe gemacht. Business Traveller wird freuen, dass die Raten im kommenden Jahr nur moderat steigen werden, die Hospitality Industry beobachtet diese Enwicklung kritisch. Ein Grund: der Bauboom. Das hohe Angebot an Zimmern hat zur Folge, dass die Raten nur gering steigen werden.

So erwartet der Hotel Monitor die Preisentwicklung in den Regionen

Europa

Vor dem Hintergrund eines moderaten Wirtschaftswachstums in 2019 und einer erwarteten Beschleunigung bis 2020 werden stabile Hotelpreise in den wichtigsten europäischen Geschäftszentren prognostiziert. Nichtsdestotrotz erreicht die Hotelentwicklung ein Rekordhoch. Ende 2018 hatte die gesamte europäische Baupipeline 1.569 Hotels mit 243.947 Zimmern erreicht, eine Steigerung von 19% gegenüber dem Vorjahr. Deutschland ist mit 379 in der Pipeline befindlichen Projekten führend im Entwicklungsboom, Großbritannien folgt mit 281 Projekten. Hilton, Marriott und Radisson stellen den größten Teil der neuen Zimmer, mit Unterkategorien wie Holiday Inn Express und Hampton by Hilton.

Folgende Preisentwicklungen werden prognostiziert:
  • Amsterdam: +1%
  • Brüssel: +3%
  • Dublin: +3%
  • Frankfurt: +1%
  • London: +1%
  • Madrid +4%
  • München 0%
  • Paris: +3%
  • Rom: +3%
  • Stockholm: +4%

Nordamerika

Die Prognosen für Nordamerika werden vor dem Hintergrund einer erwarteten Abkühlung der Weltwirtschaft im Jahr 2019 und einer erneuten Beschleunigung des Wachstums im Jahr 2020 aufgestellt. Insgesamt dürfte die Region im Jahr 2020 nur geringfügige Ratensteigerungen verzeichnen. Der Bauentwicklung wird den Wettbewerb ankurbeln und Preiserhöhungen einschränken. In Kanada sind Zinserhöhungen aufgrund einer relativ starken Wirtschaftsleistung und eines verlangsamten Kapazitätswachstums wahrscheinlicher.
  • Atlanta: +1%
  • Boston: +1%
  • Chicago: +5%
  • Houston: 0%
  • Los Angeles: +1%
  • New York: -3%
  • San Francisco: +4%
  • Seattle: +2%
  • Toronto: +4%
  • Vancouver: +3%
  • Washington, DC: +3%

Asien & Pazifik

In diesen Regionen, in denen einige der dynamischsten Volkswirtschaften der Welt beheimatet sind, wächst die Hotellerie derzeit rasant. Jedes Jahr kommen in den wichtigsten Städten der Region Tausende Betten hinzu. Trotz der zusätzlichen Kapazitäten dürfte die anhaltende Nachfrage zu einem Anstieg der Raten führen. Die wichtigsten globalen Hotelmarken bauen ihre Präsenz in der Region weiter aus und entwickeln Bestände von Budget und Mittelklasse bis zu gehobenen und luxuriösen Ebenen. 2020 wird zudem die weltweit bedeutendste Veranstaltung stattfinden: die Olympischen Sommerspiele in Tokio. Japan hofft, 20 Millionen Besucher zu gewinnen.
  • Bangalore: +5%
  • Bangkok: +2%
  • Pekin: +1%
  • Ho Chi Minh City: +2%
  • Hong Kong: +3%
  • Kuala Lumpur: +2%
  • Melbourne: +2%
  • Shanghai: +2%
  • Singapore: +2%
  • Sydney: +1%
  • Tokio: +4%

Den vollständigen Hotel Monitor 2020 gibt es zum kostenlosen Download.

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