Hacker-AngriffDaten von rund 500 Millionen Starwood-Gästen sind betroffen

Rund 500 Millionen Gäste könnten von einem Hacker-Angriff auf die Reservierungsplattform von Starwood betroffen sein. Das hat der Marriott-Konzern, mit dem Starwood 2016 fusionierte, am Wochenende eingräumt. Bereits seit 2014 sollen Unbefugte dem Statement zufolge auf die Daten zugegriffen haben.

Anzeige

Erst am 8. September ist Marriott durch ein internes Sicherheitstool auf den Hacker-Zugriff aufmerksam geworden. Es sei auf Daten von rund 500 Millionen Gästen zugegriffen worden, laut Marriott wurde von rund 327 Millionen Betroffenen eine Kombination aus folgenden Daten geklaut: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Passnummer, Geburtsdatum, Geschlecht, Reise- und Übernachtungsinformationen, Reservierungsinformationen und Mitgliedsdaten des Treueprogramms „Starwood Preferred Guest“.

„Wir bedauern sehr, dass es zu diesem Vorfall kam“, sagt Arne Sorenson, President und CEO von Marriott International. „Wir haben das, was unsere Gäste verdienen und was wir von uns selbst erwarten, nicht erfüllt. Wir tun alles, was uns möglich ist, um unsere Gäste zu unterstützen und wir möchten unsere Lehre aus diesem Vorfall ziehen.“

Für seine Kunden hat der Konzern eine eigene Internetseite sowie ein Call Center eingerichtet. Betroffene Gäste sollen demnächst per E-Mail informiert werden. Zudem stellt Marriott seinen Gästen ein Abo für das Programm „WebWatcher“ ein Jahr lang kostenlos zur Verfügung. Dieses überwacht Internetseiten, auf denen der Nutzer persönliche Informationen hinterlässt und warnt den User, wenn dessen Daten gestohlen werden beziehungsweise woanders auftauchen.

Anzeige