Die Goldenen Zwanziger als Vorlage So sieht das Ritz-Carlton nach der Renovierung aus

Mit einem glamourösen Art-Déco-Look will das Ritz-Carlton Berlin auf dem umkämpften Berliner Hotelmarkt ein Zeichen setzen. Rund 40 Millionen Euro wurden dabei in das Zwanzigerjahre-Design investiert. Ganz nebenbei wurde auch ein neues Restaurant mit Food-Sharing-Konzept integriert.

Gästezimmer und Suiten, Konferenzetage, Wellness-, Lobby- und Loungebereiche sowie das neue Restaurant Pots präsentieren sich zum Abschluss der 40-Millionen-Euro-Renovierung im eleganten Look voller kreativer Details, die an das Berlin der Zwanzigerjahre erinnern, der goldenen Ära des deutschen Films. Finanziert wurde die Umgestaltung größtenteils durch die Eigentümer, die Beisheim Gruppe.

Für die mit viel Liebe zum Detail umgestalteten Gästezimmer und Suiten zeichnet G.A. Design London ebenso verantwortlich wie für den opulenten Charakter, mit dem die Lobby Gäste in Empfang nimmt. Die großzügige, reich verzierte Freitreppe aus Marmor und schmiedeeisernen Elementen soll ein Statement des Hauses darstellen. Hinzu kommen funkelnde Kristalllüster als Anspielung auf das Blitzlichtgewitter während des jährlichen Berlinale-Filmfestivals und eine mit stilisierten Champagnergläsern dekorierte Wand versprüht das Flair der Zwanzigerjahre. An der Rezeption begegnet dem Gast eines der wiederkehrenden Motive des neuen Designs: eine abstrahierte Darstellung eines Paravents wie er einst in den Garderoben der Filmstars zu finden war.

„Es ist wunderbar zu sehen, dass die Architektur des Gebäudes mit seiner hellen Sandsteinfassade und das elegante Innendesign eine harmonische Einheit bilden, ganz im Stile des Art déco“.
GM Robert Petrović.

Angelehnt an die literarischen Salons des angehenden 20. Jahrhunderts lädt die großzügige Lobby ein zum Entspannen, zum gemütlichen Plaudern oder auf eine Partie Schach. Als Blickfang dient ein Marmorkamin samt Flammenskulptur. Darüber thront das Originalgemälde “She Represents” von Jeanne Mammen aus dem Jahr 1928 als Liebeserklärung an die sprühende Lebendigkeit der Berliner Frauen.

Neue gastronomische Erlebnisse

Premiere feiert das Restaurant “Pots”, wo ein tolles junges Küchenteam modern interpretierte Klassiker der deutschen Küche serviert. Es gibt gemütliche Sitzecken, einen separaten Raum für Gruppen sowie eine Showküche, die den kommunikativen Charakter eines gemeinsamen Abendessens unterstreicht, bei dem man Essen miteinander teilt. Der Name des Restaurants spielt einerseits auf den Potsdamer Platz an, andererseits auf die zahlreichen Kochtöpfe auf den Küchenherden.

Geschlagene und gebürstete Kupferakzente an diversen Stellen spielen auf die massiven Kessel an, in denen deutsches Bier traditionell gebraut wird. Während der Sommermonate lädt die ebenfalls neu gestaltete Terrasse mit Blick auf das angrenzende Sony Center und den Henriette-Herz-Park zu einem leichten Lunch oder entspannten Abendessen ein.