GeschäftszahlenTUI startet mit Erfolg ins neue Jahr

TUI Group

TUI-Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen hat erfreuliches zu berichten: Der Umsatz der Gruppe kletterte zwischen Oktober und Dezember 2017 um 9,1 Prozent, die Gäste-Zahlen stiegen um 4,4 Prozent gegenüber dem Berichtszeitraum im Vorjahr. Der Kurs für 2018 ist bereits klar definiert.

„Das erste Quartal 2018 zeigt, TUI ist auf Kurs, wir wachsen weiter. Nach drei Jahren in Folge mit zweistelligem Ergebniswachstum, ist dies auch für 2018 unser Ziel“, erklärte Joussen. Die Unternehmen der Tourismus-Industrie verbuchen im ersten Quartal (1. Oktober bis 31. Dezember 2017) ein branchenübliches Minus beim bereinigten EBITA. Das gilt auch für die TUI, die dieses saisonübliche Minus beim bereinigten EBITA allerdings um mehr als die Hälfte (57,91 Prozent) verringert hat.

Die Sparte Hotels & Resorts hat das operative Ergebnis im 1. Geschäftsquartal 2018 nahezu verdoppelt. Das bereinigte Ergebnis beläuft sich auf ein Plus von 91,9 Prozent auf 94,4 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 49,2 Millionen Euro. Der Bereich profitierte unter anderem von einer insgesamt höheren durchschnittlichen Auslastung der Hotels und gesteigerten Raten. Darüber hinaus wurde auch das Portfolio angepasst und gestrafft: durch den Verkauf von drei RIU Häusern verbuchte der Bereich einen Ertrag von 38 Millionen Euro. Im 1. Geschäftsquartal 2018 wurden fünf neue Häuser der TUI Hotels & Resorts Kernmarken eröffnet, darunter ein RIU Hotel in Mexiko, je ein Robinson Club auf den Malediven und in Thailand sowie zwei Blue Diamond Hotels in Punta Cana, Dominikanische Republik. Darüber hinaus wurden zwei Hotels in Tunesien eröffnet, die nicht zu den Kernmarken gehören.

Auch das Segment Kreuzfahrten hat den Wachstumskurs ebenso weiter fortgesetzt. Im Berichtszeitraum wurde das bereinigte Ergebnis deutlich gesteigert: das bereinigte EBITA zeigt ein Wachstum von 33,5 Prozent auf 37,5 Millionen Euro. Aufgrund der weiter steigenden Nachfrage plant die TUI den Ausbau des Bereichs mit einem zusätzlichen Neubau der Mein Schiff Flotte. In der finnischen Meyer Turku Werft soll ein Schwesterschiff der neuen Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 mit einer Kapazität von bis zu 2.894 Passagieren entstehen.

„Unsere Strategie ist erfolgreich. Der Fokus liegt auf Hotels und Kreuzfahrten. Wir sind heute Entwickler, Investor und Betreiber – statt wie früher Händler. Das macht die TUI profitabler und wir verdienen unser Geld heute gleichmäßiger über zwölf Monate verteilt“, erklärt Joussen. Joussen plant nun weitere Investitionen in die Digitalisierung: sie helfe dabei, den Konzern effizienter zu machen und den Kunden relevante, maßgeschneiderte Angebote und Services anzubieten. Mit der Blockchain und unserem eigenen Yield-System manage die TUI die Bettenkapazitäten deutlich wirtschaftlicher und die CRM-Systeme ermöglichen eine einheitliche Sicht auf die Gäste mit individualisierten Angeboten.

Insbesondere auch bei den Zielgebietsservices (TUI Destination Services), die alle Dienstleistungen wie Gästebetreuung, Transfers, Aktivitäten und Ausflüge in den Urlaubsdestinationen verantworten, will TUI bei Umsatz und Ergebnis wachsen. „Wir sehen hier ein großes Potenzial mit der Stärke und flächendeckenden Präsenz der Marke TUI zu wachsen“, so Fritz Joussen.

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