Geschäftsjahr 2016 NH Hotel Group bestätigt positiven Trend

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Die NH Hotel Group veröffentlicht ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2016. Demnach werde der positive Trend des vergangenen Geschätsjahres fortgesetzt. Auch zahlreiche realisierte Maßnahmen im dritten Jahr der Umsetzung des Fünf-Jahres-Geschäftsplans zeigen laut Unternehmen positive Auswirkungen auf den Umsatz und die Möglichkeit, die Erwartungen zum Marktwachstum zu übertreffen.

Nach zwei erfolgreichen Investitionsjahren und der Verbesserung der Management- und Organisationsfähigkeiten des Unternehmens erzielt die NH Hotel Group solides Umsatzwachstum: Die Umsätze stiegen in den ersten drei Monaten des Jahres um 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 301,8 Millionen Euro. Gleichzeitig verbesserte sich das EBITDA um 29,7 Prozent auf -4,8 Mio. Euro, obwohl die Entwicklung einiger Fremdwährungen, die Verschiebung der Osterfeiertage in Deutschland und die Opportunitätskosten im Zusammenhang mit der Repositionierung von Vermögenswerten in manchen Märkten negative Auswirkungen zeigten.

Der negative Nettogewinn von 39,6 Millionen Euro hat keine Auswirkungen auf den für 2016 prognostizierten positiven Gewinn. Die Ergebnisse aus dem ersten Quartal berücksichtigen nicht die prognostizierte Umsatzerholung dank mehrerer budgetierter Faktoren (Provisionen, Wechselkursdifferenzen und verringerte Steueraufwendungen). Im Vergleich zum Vorjahr, ohne Berücksichtigung der Auswirkungen von Wechselkursdifferenzen und des im ersten Quartal 2016 gesunkenen Steuereinkommens, läge der Nettogewinn bei 6,4 Prozent. 


Entwicklung der wichtigsten Hotelkennzahlen nach Quartalen

Die im ersten Quartal umgesetzte Preisstrategie ermöglichte es der NH Hotel Group, weniger profitable Raten, die im Rahmen der 2015 begonnenen Segmentierungsänderung entfallen waren, auszugleichen. Obwohl das erste Quartal saisonal in den meisten Märkten weniger Auslastung im Business-Bereich zeigte, konnte die Gruppe die Auslastung um 2,9 Prozent und die Durchschnittsrate (ADR) um 3,4 Prozent steigern und damit unmittelbare Wettbewerber in den wichtigsten Märkten überflügeln. Der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPar) stieg um 6,5 Prozent.

Spaniens Umsatzwachstum von 20,3 Prozent übertraf die höchstgesteckte Prognose, während Italiens Umsätze um 7,7 Prozent anstiegen. Zentraleuropa wuchs mit 2,3 Prozent ebenfalls stärker als erwartet. Der Geschäftsbereich Benelux (ohne Berücksichtigung der Auswirkungen des Repositionierungsplans, die vor allem in das erste Quartal fallen) notierte ein Wachstum von 5,9 Prozent (-2,9 Prozent ohne Ausschluss jener Zimmer, die aufgrund von Renovierungsmaßnahmen nicht verfügbar waren). Der Geschäftsbereich Amerika wies eine Umsatzsteigerung um 24,4 Prozent (währungsbereinigt) auf.

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