FCSI: Jahrestagung in SalzburgGemeinsam sind wir stärker

In großer Zahl nahmen die Mitglieder des FCSI Deutschland-Österreich e.V. vom 3. bis 5. November an der Jahrestagung in Salzburg teil – und nutzten den Termin eifrig, um neue Kontakte zu knüpfen. Und um auf Trendtour zu gehen, bei der es neue gastronomische Konzepte zu entdecken gab.

Ihren ersten Boxenstopp machten die Teilnehmer im »Hangar-7«. Das ultifunktionale Gebäude am Flughafen beherbergt nicht nur verschiedene Ausstellungen, sondern auch das Restaurant »Ikarus«, zwei Bars und ein Café. Von hier aus ging es zu Fuß in die Altstadt in den »Stiftskeller St. Peter«: Im Jahr 803 erstmals erwähnt, zählt dieser zu den ältesten Gaststätten Europas. Wesentlich jünger präsentierte sich das danach angesteuerte »Afro Café« – Aushängeschild der Marke Afro Coffee und Szenelokal, das sich als Hymne an die Seele Afrikas versteht. Vorwiegend junges Publikum trifft sich hier, um neben Kaffee und Tee eine Vielzahl afrikanischer Speisen zu probieren. Direkt gegenüber wurde die Tour im Gourmetrestaurant »Carpe diem« fortgesetzt, dessen Credo lautet: »Was Mozart für die Ohren ist, sind wir für den Gaumen.« Hier kann man Gerichte genießen, deren Qualität dem »Guide Michelin« einen Stern und dem »Gault Millau« 16 Punkte wert sind.

Im absoluten Kontrast hierzu stand die ­nächste Station: das »My Indigo«. Der Betrieb von Doris und Heiner Raschofer zählt an Spitzentagen bis zu 600 Kunden – ein gutes Team, professionelle Organisation, Technik und Rezepturen sowie zentrale Produktion machen es möglich. Verkauft wird frisches, leichtes und gesundes Fastfood. Dafür gab es 2010 vom Lea­ders Club International die »Goldene Palme«. Ausklingen ließ man die Trendtour schließlich im »Sternbräu«. Die traditionelle Braugaststätte blickt auf eine mehr als 600-jährige Geschichte zurück und umfasst fünf Lokale, 14 Gaststuben sowie drei Biergärten. Zum kulinarischen Angebot gehören österreichische Schmankerl und internationale Gerichte. Schade nur, dass die sogenannten Bauernspätzle aus der Tüte kommen.

Ganz im Zeichen von Networking stand am zweiten Tag der Workshop von Josef Meringer, Geschäftsführer der JM Consulting e.U. im österreichischen Gloggnitz, und dem Berater Günter Schwarz. Gemeinsam stellten sie verschiedene Strategien vor, die von den Teilnehmern gleich in die Praxis umgesetzt wurden. Die originellste Idee kam dabei von Andreas Romani: Spezialshampoo mit Glanzverstärker für »Bold Heads«. Darüber hinaus verrieten Meringer und Schwarz ihr Rezept für ein gutes Betriebsklima. Die Zutaten: ein Teil Arbeit, zwei Teile Zusammenarbeit und Kommunikation, ein Schuss Toleranz, drei Löffel Optimismus und etwas Zuversicht.
Nach diesem abwechslungsreichen Fachprogramm waren die FCSI’ler abends ins »Gut Altentann« eingeladen. Der Golf & Country Club ist der erste 18-Loch-Golfplatz Europas, der von der amerikanischen Golflegende Jack Nicklaus entworfen wurde. Am Herd stand an diesem Abend wiederum Pächter Helmut Schinwald, der für seine Gäste Martinigans zubereitet hatte. Zum Dessert gab es karamellisierten und flambierten Kaiserschmarrn.

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