Gäste-Information auf Screens und Beamern

A&O Hotels und Hostels setzt auf maßgestaltete Gastinformationen mit Screens und Beamern. (Bild: A&O Hotels und Hostels Holding AG)

A&O Hotels und Hostels, seit dem Jahr 2000 in 19 Städten und vier Ländern – Deutschland, Österreich, Niederlande und Tschechien – mit 31 Hostels vertreten, setzt eigenen Angaben zufolge auf maßgestaltete Gastinformationen mit Screens und Beamern.

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„Wir haben lange überlegt, wie wir unsere Häuser von Plakaten oder Broschüren entschlacken können. Zum einen sind Printprodukte bei unserer schnellen Entwicklung binnen weniger Monate nicht mehr up to date. Zum anderen wird unsere junge Zielgruppe sowieso vom Bewegtbild angezogen. Durch die Digitalisierung via Lobby-Screens schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Gäste bekommen ihre Informationen nach ihren Vorlieben; wir sparen Ressourcen und schonen die Umwelt“, erklärt Oliver Winter, General Manager von A&O. Die Gruppe nutzt in allen 19 Städten digitale Werbeflächen an der Rezeption und an den Lobbybars. Relevante Hoteldetails wie Check-In, Check-Out, Frühstückszeiten, Parkplatzpreise oder die Happy Hour an der Bar werden je nach Uhrzeit und Relevanz ausgespielt. Hinzu kommen Extras wie lokale Wetterdaten, Live-Nachrichtenticker, Sightseeing-Tipps oder vor Ort erhältliche Tickets für Attraktionen, die der Gast gleich an der Rezeption erwerben kann.

Vom Headoffice steuerbar

„Endlich kann der Gast alle wichtigen Städtehinweise einfach über den Bildschirm aufnehmen: Das gesamte Point of Sale-Marketing lässt sich zentral aus dem Headoffice in jeder Sprache und je nach Gästeklientel verwalten“, sag Winter weiter. Technisch unterstützt wird A&O von viewneo, einem der führenden Anbieter für sogenannte „Digital Signage“-Dienstleistungen. Dynamische Angebote lassen sich zentral am Bildschirm erstellen und sind individuell an die Bedürfnisse jedes Hotels anpassbar. Die Informationen werden dann über einen am TV-Screen angeschlossenen Signage Stick via Internet übertragen. Um die Inhalte der Lobby-Screens den Gästebedürfnissen noch besser anzupassen, testet die Kette deutschlandweit zusätzlich zielgruppen- und genderbezogene Digitalwerbung. Dazu ermittelt die Software der Firma adpack, ob das TV-Vergnügen dem Betrachter Anreize bietet. So wird bspw. dem Schüler keine Bierwerbung eingespielt, sondern Eiswerbung.

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