FBMAFür mehr Tiefe und Bestand

Ein weltumspannendes F&B-Netzwerk ist zum Greifen nah: Initiiert von den nationalen F&B-Organisationen in Singapur, Malaysia, Kambodscha und Deutschland durchläuft dieses gerade das Gründungsprozedere. Der Name der neuen Organisation: International Food and Beverage Association. Oder kurz I.F.B.A.

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Ihre Aufgabe: weltweit das Image der gastgewerblichen Branche sowie die Professionalität und das Know-how im F&B stärken. Auf die Fahnen geschrieben hat sich die I.F.B.A. dafür Fortbildungsangebote für bessere Karrierechancen, den Aufbau eines Netzwerkes, das Eintreten für gute Arbeitsbedingungen und die Kommunikation mit Industriepartnern. Die volle Mitgliedschaft inklusive Stimmrecht sollen alle nationalen F&B-Organisationen erhalten. Außerdem soll es Ehrenmitgliedschaften und Mitgliedschaften ohne Stimmrecht geben. Ein Treffen aller ist einmal im Jahr vorgesehen.

Ausführendes Organ der Non-Profit-Organisation mit Sitz in Singapur ist das Executive Commitee, das sich zunächst aus den vier Präsidenten der Gründungsverbände zusammensetzt. Cheong Hai Poh aus Singapur übernimmt das Amt des Präsidenten, Hisham Tan Abdullah aus Malaysia wird Schatzmeister. Porleng Van aus Kambodscha und Udo Finkenwirth betreuen die Regionen Asien bzw. Europa. Die Sekretariatsaufgaben übernimmt Derrick Lee, Präsident der International Bartenders Association. Dar­-über hinaus konnten für die Mitarbeit bereits die deutschen FBMA-Mitglieder Bernhard Rothenberger und Peter Martin gewonnen werden.

Über weitere Vorteile und Ziele der I.F.B.A. sprach Articolare PR, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der FBMA, mit deren Präsidenten Udo Finkenwirth.

Articolare PR: Sind im Zeitalter der sozialen Medien internationale Organisationen wie die I.F.B.A. überhaupt noch zeitgemäß?
Udo Finkenwirth: Der Weltbund der Köche und die Internationale Barkeeper Union machen vor, dass sich Berufsgruppen heute global ausrichten müssen. Wir arbeiten in einer der internationalsten Branchen und wir stehen mit Gästen weltweit in Kontakt. Da ist es eine Notwendigkeit, dass wir mit unseren Kollegen auf den anderen Kontinenten vernetzt sind und zwar auf einer persönlichen Face-to-Face-Ebene. Soziale Medien bieten uns da tolle Chancen, aber gemeinsame Erlebnisse wie kürzlich unsere Teilnahme an der ›Culinaire Malaysia‹ in Kuala Lumpur geben den Kontakten zusätzlich Tiefe und Bestand.

Articolare PR: Wie profitiert das individuelle Mitglied davon?

Finkenwirth: Das individuelle Mitglied profitiert in erster Linie vom Netzwerk und den angedachten Fortbildungs- und Austauschprogrammen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der, dass Mitglieder, die ins Ausland gehen, dort durch die I.F.B.A. lokale Ansprechpartner und einen etablierten Kollegenkreis vorfinden, in dem sie sofort Anschluss und Unterstützung finden.

Articolare PR: Sie übernehmen die Verantwortung für die Region Europa. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

Finkenwirth: Wir werden die I.F.B.A. den nationalen europäischen Fachverbänden vorstellen und sie zur Mitgliedschaft einladen. Zu den Kollegen in der Schweiz bestehen bereits rege Kontakte, die wir nun auf andere Länder ausdehnen wollen.

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