Fleischlose Gerichte als StarRomantik Hotel der Adelshof startet mit Veggi-Küchenkonzept

Nicht auf den ersten Blick erkennbar, aber beides vegetarisch: Maniokflädle (l.) und das Selleriefilet Wellington. (Bild: Moon New Era Hotels)

Das Restaurant “Ratskeller” des Romantik Hotel der Adelshof setzt künftig auf eine teilweise fleischlose Küchenausrichtung. Das Konzept mit dem Namen „Y“ (gesprochen „why“) soll sich nicht über Verzicht, sondern über Bereicherung definieren.

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Entwickelt hat das Konzept Holger Hutmacher, Eigentümer der Moon New Era Hotels, zu welchen auch das Romantik Hotel der Adelshof gehört. Man wolle sich an Menschen richten, die durchaus Fleisch oder tierische Produkte verzehren, aber sich vorstellen können, ab und an einen fleischlosen Tag einzulegen oder dies sowieso schon tun. “Wir glauben an ein zukünftig neues Bewusstsein und dass es eine Mehrheit an Gästegruppen geben wird, deren Konsum sich über zunehmendes Verantwortungsbewusstsein, aber ohne Verzicht definiert”, so Hutmacher.

„Wir wollen weder vegetarisch, noch in sonst einer der bekannten fleischlosen Ernährungsformen radikalisieren – vielmehr wollen wir mit neuen Aromen und gutem Geschmack zu neuen Lieblingsgerichten verführen“, umschreibt Antonio Lorusso, Küchenchef des Restaurants “Ratskeller” die Botschaft von „Y“.

“‘Fein gekocht’ bleibt die Philosophie und der hohe Anspruch unseres Restaurants, egal ob mit oder ohne Fleisch”, führt Eigentümer Holger Hutmacher weiter aus und bemüht den Vergleich zwischen Gasthaus und Wirtshaus: “In einem Wirtshaus entscheidet der Wirt, was seine Gäste bekommen. In unserem Gasthaus überlassen wir es unseren Gästen, sich für einen fleischlosen Tag zu entscheiden. Deshalb wird ‘Y’ ganz bewusst die beliebten Traditionsgerichte ergänzen. “Bei uns muss niemand auf Filetpfännle und Maultaschen verzichten, aber kann sich verführen lassen neue fleischlose Gerichte auszuprobieren.”

“Wir setzen stark auf die ‘Konkurrenzfähigkeit’ unserer Kreationen”, ergänzt Antonio Lorusso. “Wo fleischlose Gerichte früher oftmals belächelt wurden und ohne besondere Wertschätzung eher eine Kombination aus Beilagen waren und wo uns fleischlose Gerichte heute zu oft in die Nachahmung von Geschmäckern, also in Ersatzmittel und zudem Convienence Produkte gehen, haben wir eigene Gerichte und Kompositionen entwickelt, die in Aufwand, Wirkung und der Geschmacksvielfalt keineswegs klassischen Restaurantgerichten nachstehen, sondern ganz neue Aromen und Entdeckungen bedeuten.”

Das „Y“-Konzept präsentiert sich mit einem Drei-Gang Degustationsmenü und verschiedenen a la carte Gerichten. Highlights sind zum Beispiel ein Tataki von der Wassermelone mit Ravioli von der Kohlrabi, bei denen sogar der vermeintliche Nudelteig komplett aus Kohlrabi besteht. Maniokflädle gefüllt mit einem “pink und spicy” Risotto aus Blumenkohl mit Himbeer-Brezelknödel und einer Tomaten-Wodka Reduktion findet man genauso auf der Speisekarte wie Bandnudeln von der roten Beete auf cremigem Buchweizen, mit Pfifferlingen und Blaukäse-Espuma und dazu knuspriger Apfel.

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