Hoteltest Hyatt Regency DüsseldorfFeminines Top-Domizil

DO. 27/04 11:03, Zimmerfrühstück

Das Frühstücksbuffet geht nur bis 10:30 Uhr, dessen Ende ich abwarte. Ich bestelle das Hyatt-Frühstück (30 Euro) mit Aufschnitt, Käse, Brot/Brötchen, Müsli, Obst, Spiegelei sowie Grünem Tee, als frisch gepresst annoncierten Karottensaft und als Extra eine Flasche stilles Wasser. Die freundliche Mitarbeiterin wiederholt korrekt die gesamten Positionen, gibt eine Servierzeit von 20 bis 25 Minuten an und bedankt sich für die Bestellung.

Anzeige

Ich frage nach den Teesorten, wobei die Mitarbeiterin gleich anbietet, zwei verschiedene zu bringen. Nach 20 Minuten kommt eine sehr freundliche, strahlende Mitarbeiterin mit der Bestellung aufs Zimmer, der mit einer Blume geschmückte Servierwagen ist ansehnlich eingedeckt. Das Spiegelei ist noch ausgesprochen warm und so perfekt zubereitet, wie man das nur ganz selten in der Hotelwelt erlebt. Bircher Müsli, Obstsalat und Konfitüren fallen sehr gut aus, ebenso die Brötchenauswahl inklusive Croissant und Vollkornbrot sowie die Butter.

Der Aufschnitt und die Käseauswahl sind wie am Buffet als durchschnittlich zu bewerten; die Gebäck­stückchen wieder­-um sind sehr gut. Der vorgeblich frisch gepresste Karottensaft mutet erneut nicht so an und erscheint eher wie ein Direktsaft, zumal wieder eine deutliche Säurenote festzustellen ist. So oder so, er schmeckt regelrecht unangenehm. Die Teekanne riecht nicht nach Kaffee, was ja leider keineswegs der Normalfall ist. Der Tee wird separiert gereicht und nicht schon fertig aufs Zimmer gebracht, was dann meist zu einer »Verbitterung« führt.
Wertung: sehr gut

13:41, Check-out

Die freundliche Mitarbeiterin fragt mich gleich zu Beginn, wie mir der Aufenthalt gefallen habe. Die Frage nach dem Minibar-Konsum entfällt, weil dieser ja bei Entnahme automatisch auf das Zimmer gebucht wird. Die Rechnung von 950 Euro ist korrekt. Mitarbeiterin G. wünscht noch eine gute Heimreise. Wertung: sehr gut

»DOX Bar« II

Zwischen Bar und Raucherlounge verläuft der sogenannte Catwalk, wo man nett sitzt und das Angebot der Bar genießen kann. Der Cappuccino (4,50 Euro) italienischer Herkunft fällt sehr gut im Geschmack und korrekt in der Temperatur aus, der Milchschaum hat einen fes-ten Stand. Dazu gibt es einen leckeren Cooky, über den ich mich so deutlich lobend äußere, dass mir die freundliche Mitarbeiterin noch einige serviert – eine persönliche und nette Geste. Da ich schon ausgecheckt habe, somit nicht mehr aufs Zimmer unterschreibe, bar bezahle und mich als verabschiedender Gast zu erkennen gebe, wünscht mir die Leiterin der Bar eine schöne Heimreise. Das erlebt man selbst an der Rezeption nicht immer, aber so gut wie nie bei einem letzten kurzen Aufenthalt an anderer Stelle in einem Hotel. Sehr aufmerksam! Wertung: sehr gut

 

Anzeige