Hoteltest Hyatt Regency DüsseldorfFeminines Top-Domizil

Housekeeping

Auf meinem Flur sind bei Housekeeping nur Männer beschäftigt. Sie leisten im Grunde gute Arbeit und erledigen diese auch leise. Zimmer und Bad werden stets adrett hergerichtet, verbrauchte Gästeartikel aber nicht konsequent nachgeladen. Mal sind es Notizblöckchen, mal ist es das Toilettenpapier oder der Tee, der vergessen wird. Von vier Markierungen im Bad werden drei bemerkt, mithin ist an diesen Stellen gereinigt worden. Positiv: In keinem einzigen Fall wird der DND-Hänger an der Tür übersehen. An einigen Stellen im Hotel wird ein neuartiges Gerät, der Ionator, eingesetzt. Die handliche Druckflasche arbeitet mit ionisiertem Wasser, ist geruchs- und geräuschlos. Das Putzergebnis – beispielsweise an der gläsernen Drehtür des Hotels, die der Doorman sichtlich gern damit reinigt – ist sehr gut.
Wertung: sehr gut

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Wäscheservice

Ich rufe nicht eigens an, sondern überlasse die beiden im Beutel auf dem Bett platzierten Wäschestücke ohne Zeitvorgabe ihrem Schick­sal. Das Bügelhemd wurde am Abend des ersten Testtags um 19 Uhr für den Service bereitgelegt, das Wäschehemd am heutigen Vormittag. Beide werden um 13:21 Uhr von einer sehr freundlichen Mitarbeiterin von Housekeeping auf Holzkleiderbügeln aufs Zimmer gebracht und sind einwandfrei behandelt worden (bügeln 5,50 Euro, waschen 7,50 Euro).
Wertung: sehr gut

15:00, »Rive Spa«

Dieses Spa ist in jeder Hinsicht ein Highlight: Allein die Mitarbeiterinnen haben Modelformat und sind so perfekt gestylt und dabei sehr freundlich, dass man gern länger bleibt. Aber auch sonst ist alles adrett und proper.

Auf dem Zimmer fehlt zwar jegliche Information über diese Abteilung, doch das Spa selbst ist mit ausführlichen Broschüren gut gerüs­tet. Das »Rive Spa« wirkt stylish, aber nicht überzogen gestaltet und ist von angenehm ruhiger Ausstrahlung. Es existieren fünf Behandlungsräume, ein besonders attraktiver Ruheraum mit Terrasse, ein großer Whirlpool sowie Nass- und Trockensauna. In der Beauty-Abteilung werden hochwertige Produkte verwendet (»The Organic Pharmacy« und »SpaRitual«). Handtücher liegen mehr als genügend aus, zudem gibt es Wasser mit Minze und Limone und viel Lektüre.

Durch die großen bodentiefen Fenster im Fitnessraum genießt man auf den Laufbändern ein schönes Umfeld, das die Stimmung hebt. Die modernen Markengeräte sind bestens in Schuss und bieten Internetverbindung sowie die Möglichkeit, iPhone und iPad anzuschließen.

Ich habe relativ kurzfristig eine Rückenmassage gebucht (50 Euro für 30 Min.), werde freundlich begrüßt und muss vor der Behandlung ein Gesundheitsformular ausfüllen, wie es inzwischen in immer mehr Hotels üblich ist. Die Mitarbeiterin stellt sich persönlich vor und bietet mir einen Ingwer-Tee im adretten Tässchen sowie ein Erfrischungstuch mit Ingwer an. Mein Behandlungsraum hat eine angenehme Größe, das Licht ist gedämpft, die Temperatur optimal. Im Hintergrund wird dezente Lounge-Musik gespielt. Die Mitarbeiterin fragt, ob sie die Liege beheizen soll – was nicht erforderlich ist. Ein nicht entscheidendes, aber nettes Detail fehlt: Unter dem Gesichtsfeld der Liege, durch das man nach unten blickt, könnte eine Glasschüssel mit einer Blume oder ähnliches stehen, wie das vor allem in Asien üblich ist. Nach den ersten Handgriffen werde ich von der Mitarbeiterin gefragt, ob der Massagedruck so angenehm sei oder vermindert bzw. verstärkt werden muss. Die Behandlung erfolgt sehr professionell. Am Schluss wird mir ein ausgezeichneter Cocktail aus frischen Früchten gereicht.
Wertung: sehr gut

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