Hoteltest Hyatt Regency DüsseldorfFeminines Top-Domizil

Bad

Das Bad wurde wie ein begehbarer Kleiderschrank eingerichtet, trotz seiner Überschaubarkeit, bietet es in jeder Hinsicht viel Spielraum und ungewöhnliche Ästhetik. Die schönen Lampen am Spiegel, die sich auch dimmen lassen, sowie die originellen Armaturen und die adretten Behälter für Kosmetika tragen ebenfalls zum positiven Gesamteindruck bei. Der Clou: Badewanne, Dusche und Waschraum sind ineinander verschachtelt und werden zu einer Einheit. Zudem hat man bei der Ausstattung auf hochwertige Materialien geachtet. Ästhetik und Funktionalität ergänzen sich perfekt, wobei man unter dem Waschbecken noch für mehr Stauraum hätte sorgen können.

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Das Bad, wie manch anderer Bereich im Hotel, wurde aus überlegter femininer Sicht gestaltet. Einen so leichten, bequemen, weichen und doch gut gefütterten Waffelpikee-Bademantel erlebt man beispielsweise in der Hotelwelt selten. Auch die Guest supplies sind hübsch verpackt, Shampoo, Conditioner, Bodywash und Bodylotion stehen in relativ großen Röhren (50 ml) parat. Die ausreichend und in allen Größen bereitliegenden Handtücher sind von sehr guter Qualität; der Turbo-Haartrockner ist ein Profigerät und in verschiedenen Temperatur- und Gebläsestufen regulierbar, liegt jedoch nicht unbedingt leicht in der Hand. Das WC hat kein Fenster, eine Lüftung ist zwar nicht erkennbar, die Entlüftung klappt dennoch sehr gut. Einziger kleiner Defekt im Bad: Aus dem Lautsprecher kommt kein Ton. Wasserdruck und Wasserabfluss funktionieren hingegen tadellos, einzig die Regendusche läuft nicht optimal und bedarf der handwerklichen Betreuung. Das Bad wurde bestens gereinigt übergeben.
Wertung: sehr gut

Internet

Der Gast hat die Wahl zwischen WLAN und LAN, ein Kabel befindet sich auf dem Zimmer in der Schreibtischschublade. Internet ist die erste halbe Stunde kostenlos, danach schlägt der Service pro Stunde mit drei Euro oder für 24 Stunden mit 18 Euro zu Buche.

Geräuschkulisse & Reklamationshandling

Durch die doppelt verglasten Fenster dringt kein Geräusch von außen ein, die Zimmer sind nicht sehr hellhörig, von nachbarlichen Belästigungen bleibt man verschont. Das Housekeeping arbeitet auf den Fluren leise. Das einzig richtig störende Geräusch ist ein ständiges dumpfes Donnergrollen, das sich dem trüben Aprilwetter anzupassen scheint. Es ist den ganzen Tag zu hören und verstummt auch in der Nacht nur teilweise. Wahrscheinlich kommt es von den sehr nahe gelegenen Aufzügen oder eventuell von der gleich gegenüber von meinem Zimmer befindlichen Servicestation, die ebenfalls mit Aufzügen arbeitet. Um dies zu klären, rufe ich die Rezeption an. Die freundliche Mitarbeiterin will sich des Problems annehmen und bietet gleich einen Zimmerwechsel an. Da ich dies als zu umständlich ablehne, meint sie, dass sie das Problem gleich in mein Profil aufnehmen werde, damit ich beim nächsten Mal ein anderes, weiter von den Aufzügen entfernt liegendes Zimmer erhalte. Zudem will sie sich bei der Haustechnik informieren, um den Geräuschen auf den Grund zu gehen. Sie verspricht einen Rückruf, der aber nie erfolgt. Die Geräusche lassen jedoch am Abend nach und verstummen dann gänzlich. Da mich zufällig genau diese Mitarbeiterin auscheckt, erfahre ich, dass sie meine Beschwerde zwar an die Haustechnik weitergegeben hatte, ohne aber ein Resultat zu erhalten.

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