FCSILohnt sich der Besuch von Fachmessen?

Gastronomische und touristische Fachmessen reihen sich in diesem Frühjahr wie eine Perlenkette. Das ist allerdings nicht ganz richtig, denn ärgerlicherweise überschneiden sie sich sogar. Da fällt es manchem Gastgeber in der Hotellerie schwer, sich zu entscheiden: »Fahre ich lieber nach Stuttgart, Berlin oder Hamburg? Muss ich da überhaupt hin?«

 Die größte Intergastra aller Zeiten mit einer Angebotsfläche von 115.000 qm ging am 7. Februar 2018 zu Ende. Für Michael Jones, Chefredakteur des Foodservice Consulant mit Sitz in London, war die auffälligste Beobachtung der hohe Anteil an jungen Menschen unter den rund 100.000 Besuchern. Es mischten sich Studenten und Kochnachwuchs, Generation Z und Millennials nahtlos mit der großen Menge etablierter Besucher. Sie verströmten Energie und Interesse an technischen Innovationen und Shows jeder Art. Damit straften sie all jene Lügen, die im Zuge der Digitalisierung klassischen Fachmessen ein »Aus« prognostizieren. Ganz im Gegenteil, meint FCSI-Beraterin Bettina von Massenbach: »Es ist wie ein Restaurantbesuch – das ganzheitliche Erlebnis kann nur direkt vor Ort stattfinden, Aromen und kulinarische Genüsse kann man nicht online übermitteln.« Dies gilt auch für ein persönliches Gespräch vor Ort, reges Netzwerken auf unterschiedlichen Veranstaltungen oder auch das zufällige Treffen mit alten Bekannten. All das ist durch nichts zu ersetzen.

Als nächste Treffpunkte der Branche stehen die ITB vom 7. bis 10. März 2018 und die Internorga vom 9. bis 13. März 2018 auf der Agenda. Am Sonntag, 11. März ab 9:30 Uhr findet der 2. FCSI Spendenlauf statt (Infos unter www.fcsi.de). Anmeldungen sind auch kurzfristig willkommen. Ja, und da wäre für alle Spa-affinen Hoteliers noch die Messe Beauty. Die haben die Düsseldorfer Messemacher origineller Weise auf den 9. bis 11. März 2018 platziert. Wirklich unverständlich, wie in unserer heutigen digitalen Welt solche Überschneidungen möglich sind. Vielleicht sollte man einfach mal miteinander reden?

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