Maßnahmenplan mit 34 PunktenSchweizer Branchenverband fordert Wiederaufnahme von Messen

Der Verband Expo Event fordert, Messen ab 1. August 2020 wieder zuzulassen. (Bild: MCH Messe Schweiz (Basel) AG)

Auf seiner Website gibt der Branchenverband Expo Event bekannt, in einem offenen Brief an den Schweizer Bundesrat die Wiederaufnahme von Messen ab dem 1. August 2020 gefordert zu haben. Dazu ist auch ein Maßnahmenkatalog erarbeitet worden, der möglicherweise beim Re-Start deutscher Messen als Vorlage dienen könnte.

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Den offenen Brieg hat Expo Event gemeinsam mit Vertretern der größten Schweizer Messeplätze verfasst, heißt es auf der Website. Sie fordern gemeinsam eine schrittweise Wiederöffnung der Messe- und Kongressveranstaltungen unter klar definierten Bedingungen. Hintergrund dessen ist der vom Bundesrat in einer Pressekonferenz am 16. April 2020 vorgestellte Fahrplan in Sachen Lockdown-Ausstieg. Dabei gilt das Veranstaltungsverbot weiterhin.

Zusätzlich zum offenen Brief verfasste der Branchenverband einen Katalog mit 34 Maßnahmen für die kontrollierte Bewilligung von Messen ab 1. August 2020. Untergliedert sind sie nach folgenden Punkten:

  • Generelle Umsetzung im Messebereich
  • Anreise
  • Zu- und Eingangsbereich / Ausgangsbereich
  • Aussteller / Ausstellungsfläche
  • Gastronomie
  • Mitarbeitende am Messeplatz

Mitarbeiter dürfen demnach den Mindestabstand zu einem anderen Menschen nur maximal 15 Minuten am Stück unterschreiten. Kann das nicht eingehalten werden, sind Trennscheiben Pflicht. Außerdem müssen sämtliche Flächen, mit denen Messebesucher oder das Standpersonal in Kontakt kommen, regelmäßig desinfiziert werden. Dazu zählen öffentliche Toiletten, Türgriffe, Handläufe, Tasten an Aufzügen und Kassen, Korpusse und Flächen zum Beispiel an Infotheken. Laufwege können darüber hinaus den Kundenfluss steuern – sie werden allerdings als Empfehlung und nicht als Pflicht genannt.

Den vollständigen Maßnahmenkatalog können Sie hier downloaden.

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