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Start Coronakrise Expedia-Analyse: Aufenthaltsdauer steigt signifikant an

Expedia-Analyse Aufenthaltsdauer steigt signifikant an

Einer Erhebung der Expedia Group zufolge können Hoteliers mit einer erhöhten Vorlaufzeit und längeren Aufenthalten bei inländischen Urlauben planen.

Neueste Suchdaten der OTA belegen, dass die Deutschen seit April ein wachsendes Interesse an Urlaub im eigenen Land zeigen. Die Suche nach Sommerurlaubsreisen hat in den letzten Monaten stetig zugenommen, wobei die Suche in der Woche vom 13. Mai im Vergleich zur Vorwoche um 100 Prozent zugenommen hat. Im Zuge der COVID-19-Pandemie hat sich bei den Einheimischen ein neues Reiseverhalten herausgebildet.

Die Nord- und Ostsee stehen an der Spitze der Reiseliste und verzeichnen laut den Suchdaten ein hohes Wachstum bei den lokalen Reisenden. Außerdem ergab die Analyse eine erhöhte Vorlaufzeit: Während es 43 Tage dauerte, bis die Deutschen mit der Planung ihrer Sommerferien im Jahr 2019 begannen, sind die Deutschen heute “Frühaufsteher”, wenn es um die Planung ihrer Sommerferien geht. Die Suche findet in der Regel 51 Tage, also fast zwei Monate vor der eigentlichen Reise, statt. Dies kann zum Teil auf die Auswirkungen von COVID-19 zurückgeführt werden, da die Bürger vor dem Hintergrund der Unsicherheiten während der Pandemie vorsichtiger bei der Buchung eines Urlaubs sind.

Urlauber wollen auf bevorzugte Urlaubsform nicht verzichten

Zudem werden jene Bundesbürger, die noch diesen Sommer beabsichtigen eine Urlaubsreise zu buchen, mit größerer Wahrscheinlichkeit länger in der Unterkunft bleiben. Das ist eine gute Nachricht, denn damit beträgt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer fünf Tage, im Vergleich zu nur fast drei Tagen im Jahr 2019.

„Wir freuen uns über die Erholung des Inlandstourismus und dass die Reiseinteressen der Deutschen weiter zunehmen“, sagte Björn Vöhl, Senior Director Market Management DACH & Nordics bei der Expedia Group. „Die Urlauber wollen auf ihre bevorzugte Urlaubsform nicht verzichten, was die deutsche Küste zu einer guten Alternative zum Mittelmeerurlaub macht. Für unsere Hotelpartner ist diese Entwicklung natürlich sehr erfreulich, da das nationale Geschäft auch im Hinblick auf längere Aufenthaltsdauer und durchschnittliche Ausgaben sehr attraktiv ist.“

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