Expansion Hamburger Seaside Hotels übernehmen Malediven-Resort

Sieht aus wie ein großes Schlauchboot, ist aber ein Teil des Kanufushi Island Baa Atoll (Bild: Seaside)

Zusammen mit seiner Schwester Anouchka hat Gregor Gerlach das Finolhu Resort auf dem Baa Atoll erworben und es dem Portfolio der Seaside Hotels hinzugefügt. Die 125-Villen-Destination ist bereits Mitglied in einer internationalen Marketingkooperation.

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Finolhu – was übersetzt »Sandbank« bedeutet – gilt als eines der schönsten Resorts auf dem von der UNESCO als Biosphärenreservat geschützten Baa Atoll. Es wurde im Juni 2016 eröffnet und besteht aus vier Inseln mit langen Stränden. 125 Villen am Strand und über Wasser (mehr als die Hälfte davon mit eigenem Pool) und vier Restaurants stehen Gästen zur Verfügung.

Inselkoller ausgeschlossen

»Die Anlage ist mit 1.800 Metern weitläufig, einen Inselkoller bekommt man dort nicht. Durch die Größe eignet sie sich nicht nur für Honeymooner, sondern auch für Familien. Wir sind sehr kinderfreundlich«, sagt Gregor Gerlach. Kleine Kurskorrekturen werden er und sein Team dennoch vornehmen: Die Qualität der Restaurants soll optimiert werden. Und das Restaurant Crab Shack, das für viele Gäste zu einem Lieblingsort geworden ist, weil es in seiner Schlichtheit fast noch ein Robinson Crusoe-Feeling auslöst,  wird in Zukunft nicht mehr nur mittags geöffnet sein.

Insgesamt zählt das Hotel rund 350 Angestellte. Mit eigener Wäscherei, Stromerzeugung, Tischlerei und Schneiderei ist Finolhu weitgehend selbstversorgend. Mitarbeiter werden in Kursen regelmäßig für Umweltaspekte sensibilisiert. »Wir freuen uns riesig über das neue Projekt«, sagt Gregor Gerlach. Partnerhotel von Finolhu wird das Seaside-Hotel auf Gran Canaria – Grand Hotel Residencia – sein.

Mitglied bei LHW

Das vielfach prämierte Haus gehört zu den Leading Hotels of the World. Für Seaside-Gäste soll Finolhu ein weiteres, spannendes Erlebnis werden. Selbstverständlich auch aufgrund der einzigartigen Natur: Im Baa Atoll leben 1200 verschiedene Fischarten. Besonders bekannt ist es für die weltweit höchste Population an Mantarochen.

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