EnermarketDurch Energieeffizienz in der Hotelküche Kosten reduzieren

Laut Enermarket kann auch das Küchenpersonal viel zur Reduzierung des Energieverbrauchs beitragen. (Bild: Gorodenkoff/Shutterstock.com)

Laut dem Unternehmen Enermarket verursacht der Stromverbrauch in einem handelsüblichen Gastronomiebetrieb einen Großteil der anfallenden Kosten. Damit ist Energieeffizienz in Hotelrestaurantküchen ein großer Wettbewerbsfaktor.

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Umso größer wirken aber auch die Potenziale durch die Einsparung von Energie. „Es gibt viele Möglichkeiten zur Kostenreduzierung durch Energieeffizienz im Gastronomiegewerbe“, betont Tobias Thiel, Geschäftsführer von Enermarket und Betreiber des gleichnamigen Online-Vergleichsportals für kleine und mittelständische Unternehmen. „Neben der offensichtlichen Ausgabenminimierung hilft das Einsparen von Energie, zum Beispiel durch einen verminderten Verbrennungsprozess bei Strom und Wärme, auch der Umwelt. Für viele Menschen, darunter auch Restaurantbesucher, gewinnt dieser Aspekt immer mehr an Bedeutung.“ Wo genau die Einsparmöglichkeiten liegen, hängt dabei immer von den Verhältnissen vor Ort ab.

Modernisierung als langfristige Investition

Laut Enermarket setzt sich der Stromverbrauch in der Küche folgendermaßen zusammen: Etwa 40 Prozent gehen auf die Zubereitung zurück, gefolgt von Kälteanlagen mit 20 Prozent und dem Abwaschen mit 17 Prozent. Der restliche Verbrauch teilt sich in Beleuchtung, Lüftung und sonstige Elektronik auf. Moderne und energieeffiziente Geräte führen meist schon dazu, den Endverbrauchs deutlich zu reduzieren. Restaurantbetreiber achten bei Elektroherden, Kühlschränken oder Spülmaschinen zudem auf die Energieverbrauchskennzeichnung, um weitere Einsparungen zu generieren.

Auch bewähren sich regelmäßige Wartungen von Geräten wie Luftfilter oder Klimaanlagen. Zusätzlich reduziert der Umstieg von Glühbirnen auf LED-Lampen den Verbrauch erheblich. „Modernisierungen dieser Art klingen zunächst sehr kostenintensiv, rechnen sich aber meist schon nach wenigen Jahren und sorgen so im Ganzen für eine Ausgabensenkung“, erläutert Thiel. Durch Austausch der Leuchtkörper lassen sich die Kosten für Beleuchtung um bis zu 50 Prozent reduzieren und gleichen so die Investitionen schnell aus.

Mitarbeiter als Stellschraube bei der Energieeffizienz

Bei der Steigerung der Energieeffizienz erweist sich auch ein aufmerksames und kompetentes Team als wichtiges Puzzleteil. Mitarbeiter in ihrer Arbeitsweise und ihrem generellen Verhalten am Arbeitsplatz entsprechend zu schulen und für das Thema zu sensibilisieren, erweist sich als unerlässlich. Ob nun ein kurzer Blick in einen gut sortierten Gefrierschrank, ein geschlossenes Fenster in einem klimatisierten Raum oder an das Kochgut angepasste Temperaturen auf den Kochflächen: Schon kleinste Optimierungen der Abläufe in der Küche und im Gästebereich zeigen große Auswirkungen auf den Energieverbrauch. „Jeder Gastronomiebetrieb hat seine eigenen Einsparpotenziale. Es gilt diese zu finden und nach den besten Möglichkeiten zu nutzen, um sein persönliches Einsparziel zu erreichen“, erklärt der Experte.

Platzierung der Küchentechnik

Vor allem in der Küche hilft zusätzlich eine durchdachte Anordnung der Elektrogeräte. Solche die Wärme ausstrahlende sorgen zum Beispiel für einen hohen Energieverbrauch, wenn sie direkt neben Kühlgeräten stehen. Außerdem besteht die Möglichkeit, warme Abluft als Energieträger zu nutzen. Oft reicht schon ein einfaches Konzept, um den eigenen Betrieb effizienter zu machen. So kann preiswert und ohne Einbuße an Qualität effektive Ausgabenminderung betrieben werden. „Um etwa dem Trend steigender Tarife in der Stromversorgung entgegenzuwirken, empfiehlt sich außerdem ein regelmäßiger Wechsel des Anbieters“, betont der Enermarket-Geschäftsführer. Dies funktioniere mit wenigen Klicks. Dazu sei keine große Expertise nötig.

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