Gran Meliá RomElf Jahre Bauzeit für ein Unikum

»Modernes Grandhotel« nennt Direktor Francesco Ascani seinen neuen Arbeitsplatz. Es ist sogar noch mehr. Das neue Gran Meliá ist das Luxusresort mitten in Rom, das seinen Gästen nicht nur viel Platz in den Zimmern und Gärten bietet, sondern darüber hinaus in direkter Nachbarschaft zu den schönsten Sehenswürdigkeiten liegt.

In Laufnähe zur Piazza Navona? Oder doch lieber ein Hotelzimmer mit ausreichend Platz? In Rom müssen sich die Hotelgäste entscheiden: Top-Lage im Zentrum der ewigen Stadt, wie sie von einigen Luxusherbergen in alten, beengten Gemäuern offeriert wird, oder aber großzügig bemessene, dafür in der Peripherie wie der Via Vittorio Veneto gelegene Hotelwelten? Mit der Eröffnung des Gran Meliá Villa Agrippina gibt es nun eine exzellente Alternative, denn die 116 Zimmer, davon 29 Suiten mit 23 bis 85 Quadratmetern Fläche sowie teils großen Dachterrassen, befinden sich in fußläufiger Nähe zum bekannten Stadtviertel Trastevere und zur Altstadt, zum Vatikan und zum Petersdom.

Sage und schreibe elf Jahre hat es gedauert, um die zuvor von Nonnen geleitete höhere Schule für junge Damen in ein luxuriöses Refugium zu verwandeln. Der Grund: Da die Villa Agrippina auf einem der sieben Hügel liegt, auf denen Rom einst erbaut wurde, kamen bei den Bauarbeiten zahlreiche antike Scherben ans Tageslicht. Das Warten hat sich für die spanische Meliá-Gruppe aber mehr als gelohnt, hat diese doch jetzt ein Hotel im Portfolio, das mit seiner geschichtsträchtigen Hügellage und dem damit verbundenen Blick über die ewige Stadt ein Alleinstellungsmerkmal ers­ter Güte besitzt.

Der Umbau – über die Gesamtkosten wurde Stillschweigen vereinbart – war auch dem Zustand des Gebäudes geschuldet. »Im Grunde gab es nur die Außenmauern, das Haus war eine echte Ruine«, beschreibt Francesco Ascani das aus den 15. Jahrhundert stammende Bauwerk, »außerdem musste unter Denkmalschutzauflagen gebaut werden.« Heute präsentiert sich hinter der neuen wie historischen Fassade eine Art moderner Palazzo samt eines 400 Quadratmeter großen Spa-Bereichs auf zwei Ebenen. Marmor, Eichenparkett, bronzene Türen, großformatige Fotoprints mit Ausschnitten berühmter Gemälde von Raffael und Caravaggio, deren Originale in Roms Museentempeln hängen, bestimmen das Ambiente. Top-Refugium ist die »Grand Suite« mit einer über 110 Quadratmeter großen Terrasse sowie einem 360-Grad- Blick über Rom.

Francesco Ascani ist nicht nur General Manager des jüngsten Top-Hotels der italienischen Hauptstadt, vielmehr lenkt er die Geschicke des ersten innerstädtischen Luxusresorts: Zum Gran Meliá gehört noch ein 9000 Quadratmeter großer, parkähnlicher Garten – der mit Abstand größte seiner Art im Zentrum. »Bei der Bepflanzung folgten wir dem Vorbild eines alten botanischen Gartens«, so der General Manager. Frequentiert wird dieser vornehmlich von amerikanischen Touristen, denn rund 35 Prozent der Gäste kommen aus den Vereinigten Staaten. Damit, so Francesco Ascani, liege man auch im römischen Tourismustrend. Den Amerikanern folgen – bedingt durch das Heimatland der Hotelgruppe, Gäste von der iberischen Halbinsel. Diese freuen sich im Übrigen über die hoteleigene Parkgarage mit 110 Plätzen, die sogar mit einer Waschstraße aufwartet.

Einzigartig in einem Innenstadthotel ist auch der Wintergarten, ein gläserner Pavillon unweit des 25-Meter-Pools. Darüber hinaus verfügt das Gran Meliá über das Gourmetrestaurant »Vivavoce«, dessen Konzept der italienische Zwei-Sterne-Koch Alfonso Iaccarino entwickelt hat. Iaccarino betreibt zwischen Salerno und Neapel in fünfter Generation das »Don Alfonso 1890« und will mit seiner modernen Interpretation alter mediterraner Rezepte das »Vivavoce« zu einem Spitzenrestaurant in Rom machen. Ein leichtes Unterfangen wird dies nicht, denn an Gourmettempeln mangelt es der ewigen Stadt nun wahrlich nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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