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StartDesign & InspirationProdukte & TrendsOnline: Brauchen Hotels einen CDO?

Online Brauchen Hotels einen CDO?

 

Fehlerkultur statt Kopf in den Sand

Reichental darf sich aber auch rühmen, eine der spannendsten Apps für Städte entwickelt zu haben. 311 heißt die Software. Das ist gleichzeitig die lokale Service-Telefonnummer. Mit dieser App kann der interessierte Bürger Schäden in der Stadt fotografisch festhalten und mit einem Knopfdruck zur Bearbeitung einreichen. Mitarbeiter in der Verwaltung sortieren die Eingänge nach Dringlichkeit und der einreichende Bürger kann in der App sehen, wann und in welchem Umfang seinem Abliegen nachgekommen wurde.

»Ich glaube, wir haben derzeit 700 aktive Nutzer«, sagt Reichental und er scheint sich nicht sicher zu sein, ob das gut oder schlecht ist. Es ist ein Versuch, ein Experiment und Reichental wird nicht daran gemessen, wie viele Nutzer es täglich machen. Eher wird er daran gemessen, wie viele Dinge er ausprobiert.

Und das ist der zweite wichtige Kern neben der Auflösung von Hierarchien und Prozessen in der Person des CDO. Er muss bis zu einem gewissen Grad unternehmerisch denken, Dinge wagen, Innovationen ausprobieren. Marc Thomalla überlegt gerade, ob er im Marketing Google+ abschalten und einen WhatsApp-Kanal hinzufügen soll (sh. Interview). Und das, obwohl sein Chef Google+ eigentlich gern mag.

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