Zweite HeimatDie coole »Gute Stube«

Direkt hinter den Dünen von St. Peter-Ording öffnete vor wenigen Wochen das Premium-Boutiquehotel Zweite Heimat seine Pforten. Ein wenig Long Island-Feeling und eine Prise mondänes Seebad – hell und lichtdurchflutet – soll dem Haus viele Stammgäste bescheren.

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Während man an der Nordseeküste vielerorts noch das Gefühl hat, dass die Zeit in den Gastbetrieben irgendwo zwischen den 70er- und 80er-Jahren stehengeblieben ist, weht in St. Peter-Ording seit einigen Jahren ein frischer Wind. »SPO«, wie das Nordseebad im Kurzjargon genannt wird, ist »hip«. Statt einem Kännchen Kaffee wird Latte Macchiato serviert, lässige Modelabels ersetzen die praktische Allwetter-Kluft. Dementsprechend schießen stylishe Privathotels wie Pilze aus dem Boden und ziehen eine neue Urlauber-Klientel an. Kein Wunder, denn die Surfer von damals sind mittlerweile gut situierte Familienväter und brauchen als urbane Ruhesuchende für sich und ihre Familien ein entsprechendes Ambiente.

Das jüngste Highlight zwischen Sylt und Borkum ist das Strandhotel Zweite Heimat. Der dreistöckige, edle, aber dennoch völlig unprätentiöse Neubau ist mit seinen 19 Doppelzimmern (»Kleine Stuben«, 25 bis 29 Quadratmeter) und den 28 Suiten (»Große Stuben«, Themensuiten mit besonderen Features, 37 bis 75 Quadratmeter) ein perfekter Zufluchtsort in Bestlage, direkt hinter den Dünen des schier endlos wirkenden Nordseestrandes. Das Motto des Hauses: »Am Strand zu Hause« nimmt General Manager Susanne Turowski wörtlich. Gäste dürfen sich in allen Räumlichkeiten des Hauses wie in ihrem privaten Umfeld fühlen, nur mit dem zusätzlichen Vorteil, dass sie sich um nichts kümmern brauchen und mit dem ausgesprochen persönlichen und zuvorkommenden Service des Personals rechnen dürfen.

So sieht die 35-Jährige, die zuvor als stellvertretende Hoteldirektorin im Robinson Club auf Fuerteventura und in gleicher Funktion im Steigenberger Grandhotel & Spa Heringsdorf verantwortlich zeichnete, sich dann selbst als Gastgeberin, die dafür Sorge trägt, dass Besucher des Hauses sich rundum wohlfühlen. Die Gäste werden beispielsweise statt in einer Lobby ganz familiär in der »Diele« empfangen. Die Sauna mit uneingeschränktem Meerblick im 300 Quadratmeter großen Wellnessbereich »Kleine Flucht« vermittelt ebenso ein heimeliges Gefühl wie die Tatsache, dass es zwar keine Minibar im Zimmer gibt, dafür aber eine richtige Hausbar – mit Jever-Zapfanlage auf jedem Flur. Letzteres bringt, falls gewünscht, auf unkomplizierte Weise die Gäste zusammen. Gemütlich ist auch der kuschelige Barbereich mit knisterndem Kaminfeuer im Restaurant »Esszimmer«, in dem Küchenchef Mario Büsch vor allem frische und regionale Speisen wie »Glückstädter Matjes« oder »Deichlamm« servieren lässt. Mit 80 Innen- und 80 Terrassenplätzen bietet das »Esszimmer« auch den richtigen Rahmen für unkonventionelle Familienfeiern, Hochzeiten oder Partys; drei Tagungs- und Veranstaltungsräume (26 bis 50 Quadratmeter) runden das MICE-Angebot ab.

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