Deutsche Hospitality MAXX ist zurück

MAXX by Steigenberger (Deutsche Hospitality)

Ein bisher unbesetztes Marktsegment im Upscale-Segment will die Deutsche Hospitality künftig mit dem Brand MAXX by Steigenberger bedienen, der den Frankfurtern auch mehr Flexibilität liefern soll. Dafür reaktiviert die Gruppe einen älteren Markennamen, der mit dem einstigen Konzept aber nichts mehr zu tun hat.

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Zur Jahrtausendwede gehörte die Marke Maxx wie auch Esprix zum Portfolio der Steigenberger Hotels AG, ehe sie 2004 aufgegeben und die dazugehörigen Hotels in die Marken Steigenberger und Intercity Hotels integriert wurden. Heute gab nun die Deutsche Hospitality bekannt, dass MAXX by Steigenberger neu ins Portfolio aufgenommen wird und das Upscale-Segment besetzen wird. Der Brand soll den bisherigen Freiraum zwischen den Marken Steigenberger Hotels and Resorts (Luxus und Upper Upscale), IntercityHotel (Upper Midscale) und Jaz in the City (Lifestyle) füllen.

Die Deutsche Hospitality möchte mit diesem Schritt Opportunitäten besser nutzen und ihr Wachstum beschleunigen, erläutert CEO Thomas Willms: „Wir arbeiten bisher mit drei starken Hotelmarken, die aufgrund ihrer Positionierung sehr restriktive Anforderungen an die jeweilige Destination, Lage und Immobilie stellen. In der Vergangenheit mussten wir deshalb immer wieder Projekte ablehnen, die nicht in dieses Portfolio gepasst hätten. MAXX by Steigenberger besitzt flexiblere Standards für die Hardware und gibt uns so Spielräume für qualitatives und quantitatives Wachstum“.

Der Namenszusatz „by Steigenberger” verdeutlicht dabei den Qualitätsanspruch, den die Deutsche Hospitality mit der neuen Marke verbindet. So gibt es klare Vorgaben beim Service, dem Personal oder dem F&B-Angebot, die sich an den Standard der Steigenberger Hotels and Resorts anlehnen. Gleichzeitig ist die Marke aber offen für Destination, Lage, Zimmergröße oder Architektur individueller Hotels. „Die jeweiligen Hotels dürfen ihren eigenen Charakter haben – wichtig ist, dass jedes Haus in sich stimmig ist. Für Eigentümer und Franchise-Partner bedeutet das die Möglichkeit, bei geringem Rebranding-Aufwand Zugehörigkeit zur Deutschen Hospitality zu erlangen und damit von unseren etablierten Vertriebskanälen und dem Know-how der Deutschen Hospitality zu profitieren“, so Willms weiter.

Mit der einstigen Marke Steigenberger Maxx verbindet den Newcomer konzeptionell also nichts mehr. Allerdings glaube man an die Kraft des Namens, wie eine Unternehmenssprecherin mitteilte.

 

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