Frühstück & BrunchDeftig geht vor süß

Frühstück

Ein Schlemmerbuffet mit abwechslungsreichem Angebot oder nur ein schnelles »Frühstückchen«? Wie sich der Gast die erste Mahlzeit des Tages im Hotel vorstellt, ermittelte das Portal hotel.de bei einer Umfrage unter seinen Buchungskunden aus sechs europäischen Ländern mit rund 1.200 Teilnehmern.

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Für 83 Prozent der Befragten ist ein möglichst umfangreiches Frühstücksangebot im Hotel wichtig, rund zwei Drittel genießen dieses dann auch in vollen Zügen und weiten das Frühstück aus auf bis zu einer Stunde oder sogar länger. Vor allem die Deutschen sind morgens auf Genießen eingestellt, während es beispielsweise für die Italiener eher ein kleines, schnelles »Frühstückchen« sein darf.

Bei der Wahl der Speisen scheint für viele »heiß und deftig« die Devise am Morgen zu sein. English Breakfast mit Eiern, Würsten und Speck steht ganz oben auf der Wunschliste der Umfrageteilnehmer, gefolgt vom süßen Continental Breakfast. Beide Varianten werden häufig von einem Glas Sekt gekrönt. Richtig gesund – mit Müsli, Vollkornbrot und Obstsalat – starten nur wenige Hotelgäste in den Tag. Das sogenannte Sportfrühstück ist das Schlusslicht auf der Wunschliste.

Während das English Breakfast erwartungsgemäß besonders bei Engländern (49%) beliebt ist, trifft die herzhafte Frühstücksvariante aber auch den Geschmack der Deutschen (45,3%) und Niederländer (44,7%). Das süße Frühstück wird dagegen insbesondere von den Italienern (41,4%) favorisiert, dicht gefolgt von den Franzosen (33,0%) und den Spaniern (31,9%). Die Franzosen veredeln den Start in ihren Tag gern mit einem Gläschen Sekt und einer Scheibe Räucherlachs (32,9%).

Egal, ob süß oder deftig: Reisende legen viel Wert auf regionale Speisen, frisch zubereitete Eier und verschiedene Kaffeearten. Schnell verärgert sind Kunden dagegen, wenn Speisen vom Vortag auf den Tisch kommen oder das Buffet bei Bedarf nicht aufgefüllt wird (jeweils 22%). An dritter Stelle der häufigsten Ärgernisse steht »unfreundliches Personal« mit 14 Prozent. Der Preis dagegen löst nur selten Unmut aus: Ein gutes Frühstück darf auch mal was kosten. Fast 15 Prozent der befragten Hotelgäste sind bereit, mehr als 16 Euro zusätzlich zum Zimmerpreis zu zahlen, immerhin rund 42 Prozent noch zwischen elf und 15 Euro. 43 Prozent der Reisenden würden fünf bis zehn Euro mehr auf den Tresen legen.

 

Info: www.hotel.de

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