Coronakrise So stark brechen die Geschäftszahlen seit dem 1. März ein

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Die Geschäftsentwicklung der Hotels in deutschen Großstädten ist durch die Coronakrise stark rückläufig – in der Spitze sind seit 1. März Auslastungsrückgänge von 40 Prozent zu verzeichnen. Dies geht aus belastbaren Zahlenmaterial von Fairmas in Kooperation mit STR hervor. Wie stark die einzelnen Destinationen betroffen sind, lesen Sie nachfolgend.

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Fairmas erhebt zusammen mit dem internationalen Kooperationspartner STR täglich Daten von ca. 1.700 Hotels in Deutschland. Somit handelt es sich um ein belastbares und realistisches Zahlenmaterial, das die tatsächliche Geschäftsentwicklung der teilnehmenden Häuser abbildet.

Demnach ergibt sich für Deutschland im Zeitraum vom 1. bis 11. März ein Negativwachstum bei der Auslastung von 25,2 auf 48,1 Prozent. Infolge einer ebenfalls rückläufigen Rate sank der RevPAR um 27 Prozent auf 46,7 Euro. Die Experten von Fairmas gehen davon aus, dass sich die Kennzahlen in den nächsten Tagen und Wochen weiter verschlechtern werden, da ein Großteil von Event-Absagen und Reisestornierungen erst jetzt seinen Höhepunkt findet.

Zu den am stärksten betroffenen Städten im Berichtszeitraum gehören Berlin (Auslastung: -37,2%), Frankfurt (-37%), Köln/Bonn (-37%) und Nürnberg (-43%). Vor allem der Ausfall bzw. die Verschiebung von Messen wie ITB, Light + Building, Internationale Eisenwarenmesse oder Internationale Waffenmesse IWA Outdoor-Classics verhagelt den Hoteliers das Geschäft, hinzu kommen Stornierungen zahlreicher Veranstaltungen.

Der Destination Report:
1. bis 11. März 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum


Quelle: Fairmas in Kooperation mit STR

weitere Informationen: www.fairmas.com

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