Coronakrise Bund und Länder beschließen Maßnahmenpaket mit drastischen Folgen für die Hotellerie

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Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März drastische Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus beschlossen. Dazu gehört, dass Übernachtungsangebote im Inland nur noch zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden sollen.

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Nachdem die deutsche Hotellerie in den vergangenen Wochen durch eine Vielzahl Stornierungen stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, folgte am Abend die nächste Hiobsbotschaft: Im Rahmen der drastisch Verschärften Bestimmungen zur Eindämmung des Coronavirus hat Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigt, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können. “Das beinhaltet und bringt auch mit sich, dass es keine Urlaubsreisen ins In- und auch keine ins Ausland geben soll”, so Merkel.

Für den Publikumsverkehr geschlossen werden zudem Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen sowie Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten. Zudem dürfen Restaurants frühestens ab 6 Uhr öffnen und sind spätestens ab 18 Uhr zu schließen.

“Das sind Maßnahmen, die es so in unserem Lande noch nicht gegeben hat”, sagte Angela Merkel. Die Bundeskanzlerin kündigte an, dass die Umsetzung der nun beschlossenen Maßnahmen den Ländern und Kommunen obliege und dass es Kontrollen geben wird. Gleichzeitig appelierte die an alle Bürgerinnen und Bürger, sich an diese Auflagen und an diese Regelungen zu halten, damit der Staat schneller durch diese Phase hindurchkommt.

 

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