Capella Marigot BayYachtservice inklusive

Capella Marigot Bay

Wohl kaum ein anderes Hotel kann von sich behaupten, auch im »Fuel Business« tätig zu sein. Dazu braucht es schon einen eigenen Yachthafen. Mit dem neu eröffneten Capella Marigot Bay auf Saint Lucia profiliert sich die kleine Hotelgruppe um Ausnahme-Hotelier Horst Schulze mit ihrem ersten Haus in der Karibik einmal mehr als Selektion außergewöhnlicher Luxusherbergen.

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Von US-Schriftsteller James A. Michener als »schönste Bucht der Karibik« bezeichnet und als Drehort der Originalverfilmung von »Dr. Dolittle« gelangte die Marigot Bay an Saint Lucias Westküste schon früh zu Berühmtheit. 2013 übernahm Capella Hotels and Resorts das dort angesiedelte Discovery Hotel und eröffnete es nach umfangreichen Umbaumaßnahmen im Dezember 2014 als Capella Marigot Bay neu.
Ausschlaggebend für die Wahl, das erste Capella Hotel in der Karibik hier zu etablieren, war die exklusive Marina. Sie bietet Platz für bis zu 40 Luxusyachten und lockt seit jeher auch illustre Gäste, die mit dem eigenen Schiff anreisen. Einige Eigner haben ihre Yacht samt Besatzung das ganze Jahr über in der Marina liegen und bieten Hotelgästen die Möglichkeit, ihr Schiff zu chartern. Für 5.000 bis 8.000 Dollar pro Tag kann man auch mit einem Hochseetrawler zum Angeln aufs Meer fahren. Wer mit dem Schiff hier ankert, kann sich vom Frühstück bis zum Nightcup alles an Deck liefern lassen – Yachtservice statt Roomservice sozusagen. Die Edelboutiquen im Marina Village und die vielfältige Gastronomie des Hotels dürften aber auch zum gelegentlichen Landgang animieren.

Da sich die Hotelanlage an den Hang schmiegt, hat der Gast aus praktisch allen 67 Zimmern und 57 Suiten einen wunderbaren Blick – je nach Stockwerk über die Bucht, zumindest aber auf die prachtvollen Gartenanlagen des Resorts. Selbst die kleinste Suite besteht aus zwei Schlafzimmern mit jeweils eigenem Bad, einem Wohnzimmer mit integrierter Küche und einem Hauswirtschaftsraum – für Langzeitgäste, die ihren Aufenthalt autark gestalten und nicht auf den 24-Stunden-Rundum-Service des Hotels angewiesen sein wollen. Alle Zimmer und Suiten sind elegant im Kolonialstil eingerichtet, viele haben private »plunge pools«. Drei Swimmingpools und ein Fitnesscenter bieten die Möglichkeit, sich in der Anlage sportlich zu betätigen. Das Naturparadies Saint Lucia offeriert darüber hinaus attraktive Sport- und Freizeitangebote, vom Besteigen der malerischen Piton Berge über Ziplining im Regenwald bis hin zu zahlreichen Wassersportaktivitäten. Ein kleiner palmengesäumter, öffentlicher Strand auf der anderen Seite der Marigot Bay ist per Fähre zu erreichen.

Ein Highlight für den Gast stellt zweifellos das »Auriga Spa« dar. Die einem Dorf im Regenwald nachempfundenen hölzernen »Hütten« sind mit Stegen verbunden, der Open-Air-Ruheraum schwebt in einem Baumhaus hoch über der Erde. Bei den Behandlungen werden die Mondphasen berücksichtigt; neben rein biologischen Produkten von Organic Pharmacy kommen auch heimische Kräuter und Gewürze zum Einsatz, die ein »local healer« im Auftrag des Hotels sammelt – gerne auch im Beisein von Gästen.

Die Gastronomie des Capella Marigot Bay ist breit aufgestellt mit dem legeren »Bayside Café«, das typisch karibische Speisen, aber auch Pizza und Burger serviert. Seafood und Sushi gibt es an der »swim-up«-Poolbar, das Signature Restaurant »The Grill at 14*61« mit offener Showküche bietet Spezialitäten vom Holzkohlegrill. Als Favorit der Gäste gilt das »Rum Cave« mit seinem tollen Blick über den Hafen, dem »casual« Ambiente und dem im Tapas-Stil konzipierten englisch-französisch-karibischen Speisenangebot. 200 Rumsorten, kredenzt von einem eigenen »Rum Maestro«, zollen dem Hauptexportgut der Karibik Tribut. »We want to create memories«, so Jeroen Quint, General Manager des Capella Marigot Bay. Dazu gehört, dass ein Gast hier seinen eigenen Rum kreieren kann, der ihm nach sechs Wochen Lagerzeit in einem individuell beschrifteten Fässchen nach Hause geschickt wird. Oder dass es täglich um 16 Uhr ein Afternoon Goodie gibt – ein eiskaltes Piton Beer mit Plantation Chips, oder Kokosnüsse, frisch am Pool geköpft. Personal Assistants lesen den Gästen auch sonst jeden Wunsch von den Augen ab. »Wir halten nichts von Reward-Programmen«, erläutert Jeroen Quint. »Wir sind der Meinung, dass WIR uns das Wiederkommen unserer Gäste verdienen müssen – und deshalb beginnen wir sie vom Moment des Eincheckens an rundum zu verwöhnen.«

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