Campus wieder offen EHL will Führungsrolle mit einem Digitalisierungsschub untermauern

Ecole hôtelière de Lausanne (Bild: EHL)

Nach zweimonatiger Schließung ihres Campus aufgrund der Coronakrise hat die EHL-Gruppe heute ihre Standorte wiedereröffnet. Zugleich wurde eine positive Bilanz zu den Maßnahmen gezogen, die während des Lockdowns ergriffen wurden. Welche waren dies?

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Abgestimmt auf die Lockerungsmassnahmen, die der Bundesrat letzte Woche erlassen hat, wird die EHL Ecole hôtelière de Lausanne ihren Campus im Laufe des Monats Juni schrittweise wiedereröffnen. Damit Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der EHL sicher und entspannt zurückkehren können, hat die Schule ein umfassendes Sicherheits- und Hygienedispositiv entwickelt. Zugleich wurden sämtliche Lehrmethoden, -technologien und -einrichtungen überprüft und den neuen Bedürfnissen angepasst. So wurde das digitale Angebot erweitert und Technologien für Distance Learning massiv verstärkt.

Darüber hinaus hat die EHL eine Umfrage bei ihren Studierenden und Mitarbeitenden durchgeführt, um die Qualität der Lern- und Arbeitsbedingungen während des Lockdowns zu erheben. Sämtliche Studierende konnten ihren Arbeitsrhythmus beibehalten und sich gleichzeitig neue Skills im Bereich Online-Lernen aneignen.

Bereit für eine digitale Zukunft

Insgesamt hat das EHL-Kompetenzteam mehr als 7000 Stunden Online-Kurse abgehalten. Fast 100 Dozierende haben innerhalb weniger Tage ihr gesamtes Programm auf Fernunterricht umgestellt. «Wir sind stolz auf diesen Teamgeist. Diese ausserordentliche Parforce-Leistung aller akademischer, technischer und Support-Teams ist beeindruckend. Wir haben bewiesen, dass die Hospitality-Branche – gerade weil sie so exponiert ist – auch ein Vorbild sein kann, wie man solche Krisen erfolgreich meistert», stellt Michel Rochat, CEO der EHL-Gruppe, fest.

Virtuelle Besuchstage, Aufnahmegespräche, Karrieremessen und Branchentreffen gingen auch in diesen besonderen Zeiten reibungslos und erfolgreich über die Bühne und zeigten zugleich das Potenzial auf, das in der EHL als Branchenprimus steckt.

«Heute verfügt die EHL über ein Repertoire an digitalem Wissen und Können, das als Benchmark für andere Bildungseinrichtungen weit über die Branche hinaus gelten darf. Wir werden den digitalen Schub, den diese Krise ausgelöst hat, systematisch nutzen und unser Wirken auf das neue digitale Zeitalter ausrichten», fügt CEO Michel Rochat an.

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