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Start Coronakrise Bundesweiter Lockdown beschlossen: Das ändert sich ab Mittwoch

Bundesweiter Lockdown beschlossenDas ändert sich ab Mittwoch

Bund und Länder haben wegen der weiterhin hohen Corona-Infektions-, sowie -Todeszahlen einen deutschlandweit gültigen Lockdown ab Mittwoch, 16. Dezember, beschlossen. Unter anderem wird der Einzelhandel geschlossen, auf Reisen soll verzichtet werden. Der Außer-Haus-Verkauf in der Gastronomie ist aber weiter erlaubt. 

In dem Beschlusspapier (hier im Original als PDF) heißt es, dass die Maßnahmen vorerst bis 10. Januar gültig sind. Am 5. Januar wollen Merkel und die Ministerpräsidenten erneut beraten.

Die für Hotellerie und Gastronomie relevanten Regelungen im Überblick:

Generell bleiben Hotels und Gastronomien weitgehend geschlossen. Wichtig: Der Außer-Haus-Verkauf in der Gastronomie ist weiterhin erlaubt. Sowohl die Lieferung als auch die Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zuhause ist weiter möglich. Der Verzehr vor Ort wird aber untersagt. Zudem wird künftig das Konsumieren alkoholischer Getränke im öffentlichen Raum verboten. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt. Somit sollen auch Menschenansammlungen an Glühweinständen unterbunden werden.

Reisen werden nicht verboten, aber davon abgeraten

Die Bundesregierung appelliert an die Bürger, bis zum 10. Januar auf alle nicht zwingend notwendigen Reisen zu verzichten, verboten werden diese jedoch nicht. Quarantänepflichten bei der Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten werden zudem bekräftigt.

Wirtschaftshilfen sollen weiter greifen

Vom Lockdown betroffene Unternehmen sollen vom Bund weiter finanziell unterstützt werden. Die Überbrückungshilfe III sieht vor, dass im Januar zwar keine Zuschüsse bezüglich des Umsatzes (bisher sollen 75 Prozent des Umsatzes gezahlt werden) mehr fließen, dafür aber auf die Fixkosten. Zudem soll die Hilfe dahingehend verbessert werden, dass vorgesehen ist, einen höheren monatlichen Zuschuss von bis zu einer halben Million Euro zu zahlen. Wertverluste von Waren und anderen Wirtschaftsgütern sollen mit der Möglichkeit unbürokratischer und schneller Teilabschreibungen aufgefangen werden.

Kontakte weiter minimieren

Weiterhin gilt, dass so wenig Kontakte wie möglich gepflegt werden sollen. Private Treffen sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, in jedem Fall aber auf maximal fünf Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

Ausnahmen an Weihnachten

Für den 24. bis 26. Dezember gilt eine Ausnahmeregelung dieser Kontaktbeschränkungen: Dann darf ein Hausstand mit vier weiteren Personen über 14 Jahren zusammenkommen. Die zunächst angekündigten Ausnahmen zu Silvester und Neujahr werden zurückgenommen. Das heißt, für diese Zeit gelten die normalen Kontaktbeschränkungen. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird generell verboten. Vom Zünden von Feuerwerk wird generell abgeraten.

Einzelhandel wird geschlossen

Der Einzelhandel wird vom 16. Dezember bis voraussichtlich 10. Januar geschlossen. Ausnahmen gelten für Geschäfte, die den täglichen Bedarf decken. Dazu zählen etwa Lebensmittelläden, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste. Geschlossen sind etwa Friseursalons, Kosmetikstudios und Massagepraxen.

Schulen und Kindergärten ebenfalls dicht

Kinder sollen von Mittwoch bis zum 10. Januar “wann immer möglich zu Hause betreut werden”, heißt es im Bund-Länder-Beschluss. Schulen sollen grundsätzlich geschlossen werden, oder die Präsenzpflicht wird ausgesetzt.

Den gesamten Beschluss als Download finden Sie hier

 

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