Bundesmeldegesetz Erleichterung für die Hotellerie

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Ab dem 1. November 2015 treten neue Regelungen im Rahmen des Bundesmeldegesetzes in Kraft, die gästefreundlicher und für den Hotelier leichter umsetzbar sind.

Durch die Weiterentwicklung des Meldewesens sei es dem Hotelier nun gestattet, dass er die Meldescheine mit den Grunddaten des Gastes vorab ausfülle. Er benötige keinen amtlichen Vordruck mehr, erläutert der Hotelverband IHA auf seiner Website. Des Weiteren muss der Hotelier die Meldescheine nur noch ein Jahr nach dem Tag der Anreise des Gastes aufbewahren. Anschließend ist er verpflichtet, diese innerhalb von drei Monaten zu vernichten.

Die Änderungen im Überblick

Laut §30 des Gesetzes zur Fortentwicklung des Meldewesens vom 3. Mai 2013 muss der Meldeschein ab 1. November 2015 folgende Daten des Gastes enthalten:

•   An- & Abreisedatum

•   Vor- und Zuname des Gastes

•   Geburtsdatum

•   Staatsangehörigkeit

•   Anschrift

•   Anzahl der Mitreisenden und deren Staatsangehörigkeit

•   die Ausweisnummer bei ausländischen Gästen

Ferner können weitere Daten erfragt werden, die notwendig sind, um beispielsweise Kurbeiträge erheben zu können.
Darüber hinaus könnten Hoteliers den Meldeschein auch dazu nutzen, um selbst eine Erhebung in eigener Sache durchzuführen, beispielsweise wie der Gast auf das Haus aufmerksam geworden ist.

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