Wellness und SPABodystyling mit Stil

Bewegung gehört heute ebenso wie Entspannung zu einem hochwertigen Wellnessangebot. Hotels legen daher neben der Gestaltung ihres Spas zunehmend Wert auf die Ausstattung ihres Fitnessbereichs. Ob dieser Studiogröße hat und mit High-Tech-Geräten bestückt ist, oder ob er eher klein und edel daherkommt, hängt ganz von der Ausrichtung des Hauses und der Nutzung ab. So oder so: Das Auge trainiert mit und auch beim Trainingsequipment spielt neben der Funktionalität die Ästhetik eine Rolle.

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Lebensmittelechter Edelstahl, zertifiziertes amerikanisches Nussbaumholz, feinstes Leder – alles präzise verarbeitet zu einem Haptik und Optik gleichermaßen ansprechenden Gesamtkunstwerk … – Moment mal, geht es hier nicht eigentlich um Fitnessgeräte? In der Tat: Wenn Ästheten und Designfans die Muskeln spielen lassen, darf es gern etwas ausgefallener und teurer sein. Firmen bzw. Sportgeräte-Manufakturen wie Nohrd, WaterRower, Hock und iQflow haben sich auf Designer- Fitnessmöbel spezialisiert. Gedacht für den sportiven Privatier mit dem Gespür für das gewisse Etwas, aber durchaus auch in der gehobenen Hotellerie zu finden. Beispiel: der »WaterRower« – seit 22 Jahren auf dem Markt und damit ein echter Klassiker. Das hochwertige Rudergerät aus Kirschbaum, Nussbaum, Esche oder Edelstahl, das mit Wasserwiderstand arbeitet, kann im Designmuseum in London bewundert werden. Aber auch im schicken, von einer Glaskuppel überwölbten Fitnessbereich des Grand Elysée Hamburg. Retro-Charme strahlen auch die mit Eisengranulat befüllten »Swing«-Hanteln der Nordhorner Manufaktur Nohrd aus, gefertigt sind sie aus Vollholz und Leder. Sie werden unter anderem im lichtdurchfluteten Fitness-Pavillon des Schwarz-wälder Wellnesshotel Engel Obertal geschwun- gen und zwischen den Trainingseinheiten sorgsam in einem Schrank verwahrt. Fitnesstrainerin Marion Heckmann: »Die sind nicht nur sehr schön und liegen gut in der Hand, sondern sie eignen sich auch hevorragend für spezielle Übungen wie das Faszientraining.« Ästhetik und Funktionalität vereint auch die Kinesis-Wand von Technogym, an der die Gäste des »Ausgewählten Wellnesshotels zum Wohfühlen« selbstständig oder gemeinsam mit der Personal Trainerin arbeiten können. »Ein dreidimensionales und äußerst vielseitiges Gerät, dessen Bandbreite von Yoga über ­Pilates bis Qi Gong reicht.«

Das Hopper Hotel et cetera in der Kölner Innenstadt hat aus der Not eine Tugend gemacht und seine Fitnessoase im Souterrain nach der Devise »klein, aber fein« eingerichtet. »Unser Hotel ist in einem ehemaligen Kloster untergebracht. Das Haus steht unter Denkmalschutz. Daher konnten wir den Fitnessraum nicht so umfangreich gestalten, wie wir es gerne getan hätten«, erklärt Anke Rothbauer von der Hopper Verwaltung. Der in Gelb gestaltete Gewölberaum wartet neben einem »WaterRower« und einem »Swing«-Komplett-Set mit einer »WaterWorkx«-Trainingsstation auf, die ebenso wie das Rudergerät mit dem Prinzip des Wasserwiderstands arbeitet und eine ähnlich solide Anmutung hat. Da es sich bei den Gästen überwiegend um Geschäftsleute mit wenig Zeit zum Trainieren handele, sei das Angebot dennoch ausreichend. Die Resonanz auf die einfach zu bedienenden Geräte ist nach Auskunft von Anke Rothbauer durchweg positiv.

Qualität hat ihren Preis

Fitnessgeräte, die so schön sind, dass sie auch in einem Wohnzimmer stehen könnten und die darüber hinaus wenig Raum beanspruchen, stellt auch die Schweizer iQ Fitness Solutions GmbH her. Der Erfinder von »iQflow«, der Künstler und ehemalige Profisportler Angelo Makula, hat sich beim Entwurf des Design-Fitnessmöbels aus Edelholz, Titan, Karbon, Edelstahl und Aluminium von einem Baum inspirieren lassen. Natürlich sind auch die Bewegungen – an die 300 Übungen für körperliche und mentale Balance sollen mit »iQflow« möglich sein; ein integrierter elektronischer Personal Trainer dient als virtueller Coach. Verschiedene Ausführungen – Wandmodell, frei stehend oder als drehbarer Raumteiler – erleichtern die Platzierung in unterschiedlichen Hotelbereichen. »iQ lässt sich nicht nur im Gymbereich, sondern auch im Spa und in eine Suite integrieren und entsprechend dem Interieur anpassen«, so Sven Ulrich, Geschäftsführer der iQ Fitness Solutions GmbH. Eine perfektes Ambiente bietet zum Beispiel das österreichische Art & Ski-in Hotel Hinterhag in Saalbach, wo das schlanke Fitnessmöbel dezent in den Wellnessbereich eingebaut wurde. Dieser ist mit Stadlholz und Stein im urigen Naturlook gestaltet.

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