BerlinZwei Hotels in einer Nacht überfallen

Polizei

Gleich zwei Berliner Hotels sind in der Nacht zum Sonntag überfallen worden. Wie das Polizeipräsidium berichtet, handelte es sich um ein Haus im Stadtteil Moabit, das andere in Friedrichshain. In beiden Fällen waren zwei Maskierte am Werk, ein Hotelmitarbeiter wurde leicht verletzt.

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Wie der 77-jährige Portier des Hotels in der Zinzendorfer Straße im Stadtteil Moabit der Polizei berichtete, betraten gegen 22.40 Uhr am Samstagabend zwei maskierte Männer die Lobby. Sie bedrohten den Mitarbeiter und eine 23-Jährige, die im Hotel zu Gast war, mit Metallstangen. Während einer der Maskierten die Angegriffenen in einen Nebenraum drängte, soll sein Komplize Geld aus den Schubladen des Empfangstresens genommen haben. Die Räuber sind dann mit der Beute geflüchtet sein, der Hotelangestellte und die 23-jährige blieben unverletzt.

In ein Hotel in der Frankfurter Allee kamen gegen 2 Uhr nachts ebenfalls zwei Maskierte und sprangen über den Rezeptionstresen, zogen den 33-jährigen Nachtportier vom Stuhl und drückten ihn zu Boden. Mit Geld aus dem Büro, welches sich hinter dem Tresen befindet, haben die Räuber nach Angaben des Angestellten das Hotel – wieder mit einem Sprung über den Tresen – verlassen und flüchteten. Der Nachtportier wurde leicht durch Kratzer an der Haut verletzt.

Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Raubüberfällen besteht, ist bislang nicht bekannt. Die betroffenen Hotels liegen rund elf Kilometer voneinander entfernt. Die örtlichen Raubkommissariate haben die weiteren Ermittlungen übernommen.

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