Trendbarometer BerlinBerlin behauptet sich

Schon heute die Entwicklung des Marktes von morgen kennen – das ist die Intention des Trendbarometers der Fairmas Gesellschaft für Marktanalysen mbH, exklusiv in Kooperation mit Tophotel. Diese Ausgabe im Fokus: der Hotelmarkt in Berlin.

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Zum Mauerfall-Jubiläum am 9. November waren die Blicke der Weltöffentlichkeit endlich einmal wieder auf die deutsche Hauptstadt gerichtet. Insbesondere die Kunstaktion »Lichtgrenze« hat von London bis Tokio für Aufsehen gesorgt. Solche Momente hätten man in Berlin gern öfter und weniger die chronische Negativ-Berichterstattung über den geplanten Flughafen BER mit seinen neuerlichen Mehrkosten. Auch wenn die Berliner Hoteliers durch die Verzögerung weiter auf neue Gästeschichten verzichten müssen, waren im 1. Halbjahr einmal mehr positive Entwicklungen in puncto Nachfrage festzustellen. So stieg die Gästeanzahl um 4,7 Prozent auf 6,6 Millionen und die Anzahl der Übernachtungen um 6,4 Prozent auf knapp 16 Millionen. Dabei fielen 43 Prozent der Übernachtungen auf ausländische Gäste, was einem Wachstum von acht Prozent entspricht.

Von fast schon turbulenten Oktober-Verhältnissen berichteten jene Hoteliers, die ihre Marktzahlen dem Benchmarkexperten Fairmas zur Verfügung stellen – schien es doch zunächst, als hätte man den INTERGEO-Kongress verschlafen. Die Nachfrage begann erst Ende September, war aber in der Folge überdurchschnittlich groß. Der November war schon in den vergangenen Jahren für die Betriebe in der Hauptstadt ein guter Geschäftsmonat: Kaum Feiertage und keine Ferien, das verspricht vier volle Business-Wochen. Dementsprechend positiv ist die Buchungslage, man erwartet Zuwächse in der Belegung um vier Prozent und in der Rate um drei Prozent, was zu einem RevPAR-Anstieg von sieben Prozent führt. Der Dezember verspricht keine großen Veränderungen im Vergleich zu 2013; die Berliner Hoteliers prognostizieren in den ersten zwei Wochen noch ein gutes Business-Geschäft, auch der Shopping- und Weihnachtsmarkttourismus wird sich etwa auf Vorjahresniveau bewegen. Zudem gestalten sich Silvester und die Tage davor vielversprechend, da die Feiertage in diesem Jahr so günstig liegen, dass man mit wenigen Urlaubstagen die ganze Woche ausreizen kann.

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