Auszeichnung: Der Alfred Brenner-Förderpreis geht an Kerstin Reiner aus dem Adlon

Die Jury hat entschieden: Kerstin Reiner, Supervisor Bankett & Tea Master im Berliner Adlon Kempinski, hat das Alfred-Brenner-Stipendium 2019 erhalten. In einem spannenden Wettbewerb setzte sich die 27-Jährige am 21. Februar gegen sechs weitere hochqualifizierte und hochmotivierte Nachwuchskräfte durch. Sehr Emotional verlief die abschließende Ehrung durch Frank Marrenbach, Geschäftsführender Direktor des Brenners und Geschäftsführer der Alfred Brenner Stiftung.

Anzeige

An diesem Tag gab es nur Gewinner. Während des gesamten Wettbewerbs waren Kompetenz und Leidenschaft der Kandidaten spürbar – und ohne Frage haben alle sieben Teilnehmer einen erfolgreichen Weg in der Hotellerie vor sich. Darüber hinaus beeindruckte aber auch die gegenseitige Wertschätzung der Teilnehmer untereinander sowohl die Jury als auch das Kuratorium. Bei der Preisverleihung konnte die Siegerin Kerstin Reiner die eine oder andere Träne schließlich nicht mehr unterdrücken.

Die Siegerin

Preisträgerin Kerstin Reiner und Tophotel-Chefredakteurin Nina Fiolka (Bild: Tophotel)

Die 27-jährige Kerstin Reiner durchlief ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München. Es folgten die Aufgaben als Food & Beverage Trainee und F&B/ Cost Control Supervisor im Falkenstein Grand Kempinski in Königstein. Ihr nächster Schritt: Wine Stewardess auf der “MS Europa 2”. Im Hotel Adlon Kempinski begann sie als Demichef de Rang, heute ist sie dort Supervisor Bankett & Tea Master.

Nach dem Fernstudium Bachelor Studiengang Hotelmanagement an der IUBH Internationale Hochschule Bad Honnef – das Preisgeld des diesjährigen Förderpreises in Höhe von 3000 Euro möchte Kerstin Reiner für die Fokussierung auf das Studium einsetzen – zieht es sie zurück in ihre Heimat. Als Hotel Managerin würde sie gerne eine Lodge führen, um mit dem erwirtschafteten Geld eine europäisch orientierte Mitarbeiterausbildung und den Schutz der Tierwelt Namibias voranzutreiben.

Zuvor wird die diesjährige Gewinnerin aber noch einen Stop in Landsberg am Lech einlegen: Denn alle Sieger des Alfred Brenner-Preises dürfen im Rahmen eines einwöchigen Redaktions-Praktikums hinter die Kulissen von Tophotel blicken.

Die weiteren Kandidaten

Kerstin Reiner setzte sich durch gegen Tim Kohlbecher (IUBH Internationale Hochschule Bad Honnef, Fasttrack Programm), Felix Daferner (Schwitzers Hotel am Park, Waldbronn), Marcel Nereus Siriwardena (Mandarin Oriental Munich), Anna Fischer (FHG Modell mit Zusatzqualifikation Küchen- und Servicemanagement), Rebecca Schreiber (Fairmont Hotel Vierjahreszeiten Hamburg) und Birgit Linhardt (Das Tegernsee).

Alle Kandidaten hatten bei den schriftlichen und mündlichen Prüfungen sowie den praktischen Präsentationen hervorragende Leistungen gezeigt und können ihren Lebenslauf um ein prestigeträchtiges Zertifikat ergänzen.

Die Juroren

Die Jury kommentierte bei der Vergabe des Alfred-Brenner-Stipendiums begeistert die Kompetenz und das Engagement der jungen Leute.

Gast-Juroren sind

• Prof. Nico Hofmann, CEO UFA GmbH, Potsdam
• Thorsten Klapproth, ehem. Vorsitzender des Vorstands Hansgrohe SE, Schiltach
• Prof. Dr. Peter Thuy, Geschäftsführer Career Partner GmbH, München
CAO Steigenberger Akademie GmbH, Bad Reichenhall
• Carsten K. Rath, Unternehmer RichtigRichtigGmbH, Düsseldorf
• Nina Fiolka, Chefredakteurin Tophotel

sowie als Mitglieder des Kuratoriums der Stiftung

• Frank Marrenbach, Geschäftsführender Direktor
• Brenners Park-Hotel & Spa und Geschäftsführer der Alfred-Brenner-Stiftung
• Simon Spiller, Hotel-Manager Brenners Park-Hotel & Spa
• Barbara Blint, Kuratoriums-Vorsitzende
• Heike Berger, Kuratoriumsmitglied

Die Alfred-Brenner-Stiftung

Jeder Junggastronom – Köche, Restaurant- sowie Hotelfach- und -kaufleute – nicht älter als 28 Jahre, der seine Ausbildung mit einer Note von 2,0 oder besser an IHK oder Berufsschule abgeschlossen hat, kann sich um das Alfred-Brenner-Stipendium bewerben. Die Vergabe des Hauptpreises in Höhe von 3.000 Euro ist an die Verwendung für eine berufliche Weiterbildung gekoppelt und wird auf Nachweis innerhalb von 24 Monaten abgerufen.

Die Alfred-Brenner-Stiftung ist dem Gedenken an den großen Hotelier Alfred Brenner verpflichtet, dem das weltweit renommierte Grandhotel an der Lichtentaler Allee in Baden-Baden seinen Namen verdankt. Sie wurde aus der Überlegung heraus gegründet, dass ein Hotel mit international herausragender Position Verantwortung gegenüber seinem Berufsstand und der Gesellschaft trägt. Zweck der Stiftung ist die Förderung des Nachwuchses der gehobenen Gastronomie und Hotellerie in Deutschland.

Anzeige