Anzeige
Anzeige
Anzeige
Start Brands Fotogalerie Shangri-La The Shard London: Auf die Spitze getrieben

Shangri-La The Shard LondonAuf die Spitze getrieben

Der pyramidenförmige, vollverglaste Wolkenkratzer The Shard, dessen Spitze 310 Meter hoch in den Himmel ragt, ist Heimat des dritten Shangri-La Hotels in Europa – und ein Luxusdomizil der Superlative. Dass man es in London versteht, derart eindrucksvolle Hotels selbstbewusst zu verkaufen, zeigt die Ratenpolitik: ein Doppelzimmer kostet mindestens 540 Euro.

Nicht nur Dubai sorgt durch immer neue Superlative weltweit für Schlagzeilen, ab und zu gelingt dies auch noch Metropolen auf dem alten Kontinent – wenngleich dies nicht annähernd im Tempo der Wüstenstädte geschieht. Im Sommer war es aber mal wieder an der Zeit für außer-gewöhnliche Headlines: »Glasscherbe mit Aussicht« (Die WELT), »Luxus über den Dächern von London« (Bunte) oder »Im Himmelbett 200 Meter über der Themse« (Stern) wurde jenes Haus vorgestellt, das sich jetzt als »höchstes Hotel Europas« vermarkten kann und gleichzeitig den höchstgelegenen Infinity Pool Großbritanniens beherbergt.

Auf den Etagen 34 bis 50 hat sich die asiatische Hotelgruppe Shangri-La insgesamt 202 Zimmer und Suiten gesichert und damit nach Paris und Istanbul ihr drittes Domizil in Europa bezogen. Hochgeschwindigkeitsaufzüge bringen die Gäste vom Erdgeschoss in die Sky-Lobby des Hotels im 35. Stockwerk. Hier zieht es ausnahmslos alle Gäste an die bodentiefen Pano-ramafenster, wo ihnen London zu Füßen liegt – unten befindet sich die City und das historische Finanzviertel, links davon Big Ben, rechts die Tower Bridge und Canary Wharf, das moderne Bankenviertel. Doch nicht nur in puncto Aussicht kann das Fünf-Sterne-Haus überzeugen, auch die Einrichtung des Hotels selbst ist eine Augenweide: Chinesische Ornamente im hellen Teppichboden und die moderne Kunst junger chinesischer Künstler – als Beispiel sei das großformatige Bild von Zeng Fanzhi aus seiner berühmten Maskenserie genannt – ziehen ebenso die Blicke auf sich wie in den Zimmern das chinesische Teeservice oder die bestickte Seidentapete.

Durch den asymmetrischen Grundriss und das sich mit jeder Etage nach oben hin verjüngende Gebäude gleicht kein Zimmer dem anderen. Edle Hölzer und schwere Stoffe in gedeckten Tönen sowie ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem sind charakteristisch für die Inneneinrichtung aller Refugien. Hauptmerkmal aber sind die wandhohen Panoramafenster – schade nur, dass sich der Flachbildschirm-Fernseher nicht versenken lässt, da er auf den Bett liegenden Gästen den großartigen Blick auf London versperrt. Auch müssen Gäste das wechselhafte Wetter bei ihrer Zimmerwahl berücksichtigen, denn ab Etage 40 kann die Aussicht durch Wolken etwas trübe sein. Viel  Wert legte Shangri-La auf modernste Technik: iPod-Docking-Stationen sind mittlerweile Standard, die leicht handhabbare Steuerung von Licht und Klima ist hingegen ein echter Gewinn. Die Mamorbäder punkten ihrerseits mit einem in den Spiegel integrierten Fernseher, aber auch mit einer japanischen Hightech-Toilette von TOTO mit beheizter WC-Brille und integrierter Warmwasserreinigung.

Newsletter-Registrierung

Topaktuell auf den Punkt gebracht!
Werktäglich berichtet der kostenlose Tophotel-Newsletter über aktuelle Ereignisse in der nationalen und internationalen Hotelwelt. Profitieren Sie von journalistisch hochwertiger Information und Inspiration für das tägliche Business.
ANMELDEN
Sie interessieren sich für Produktnews und technische Innovationen in der Hotellerie? Testen Sie auch unseren kostenfreien HOTEL+TECHNIK-Newsletter​
close-link