Auch in DeutschlandKempinski auf Expansionskurs

Kempinski-CEO Martin R. Smura (Bild: Kempinski)
Die Hotelgruppe will bis 2021 mehr als 100 Luxushotels im Portfolio haben und dafür künftig eigene Immobilien erwerben. Auch Schloss Fleesensee soll künftig unter Kempinski-Flagge stehen.
Mehr als 100 sich im Betrieb befindliche Luxushotels rund um den Globus bis zum Jahr 2021 dieses Ziel hat der neue CEO Martin R. Smura im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch in München ausgegeben.

Allein in den kommenden zwölf Monaten öffnen neun neue Hotels mit insgesamt 1961 Zimmern und Suiten ihre Türen, drei davon in der Karibik, ein Hotel in Tel Aviv, in Tiflis, in Bangkok, in Guangzhou, in Brazzaville und in Almaty. Weitere sieben Hotels mit mit einem Volumen von 2404 Zimmern befinden sich derzeit im Bau.

Anzeige

Zudem wird das Portfolio der Kempinski Hotels erstmals in der mehr als 122-jährigen Geschichte des Unternehmens durch ein Hotel in New York ergänzt werden. Dieses ist Teil einer vor wenigen Tagen unterzeichneten strategischen Partnerschaft mit der 12.18. Investment Gruppe, die mit Kempinski 20 «7Pines Kempinski Hotels» bis 2022 entwickeln und eröffnen wird.

Schloss Fleesensee soll zu Kempinski stoßen

Im 12.18-Portfolio befindet sich ebenfalls das Schloss Fleesensee in Mecklenburg-Vorpommern. Dieses soll, wie Smura gegenüber Tophotel erklärte, künftig ebenso unter Kempinski-Flagge stehen wie ein weiteres 12.18-Schlosshotel in Schottland.

Kempinski Gruppe will eigene Immobilien

Die strategische Ausrichtung der Expansion der Kempinski Gruppe soll in Zukunft nicht nur auf Managementverträge ausgerichtet sein, sondern es ist der Erwerb von Hotelimmobilien geplant, vor allem solche, die umfassend renoviert und dann unter den eigenen Marken neu positioniert werden, schreibt die Hotelgruppe weiter.

Kempinski ist bisher ein reiner Hotelbetreiber, lediglich das Stammhaus an der Münchner Maximillianstrasse, das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski, ist im Besitz des Unternehmens. «Durch den Erwerb von Immobilien profitieren wir von der Wertsteigerung, statt Geld für Management-Verträge zu bezahlen», so Martin R. Smura.

 

Anzeige