Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat angekündigt, dass die versprochenen Gelder für vom Lockdown betroffene Unternehmen noch im November fließen sollen. Zudem sollen die Einnahmen aus dem Außer-Haus-Verkauf der Gastronomie laut Insinder-Berichten nicht auf die Entschädigungsleistungen angerechnet werden.

Sein Ziel sei es, dass vor Ende November mindestens Abschlagzahlungen gemacht werden könnten, sagte Altmaier nach Informationen der dpa von Teilnehmern in einer Online-Sitzung im Bundestag. Dazu wolle man notfalls auch neue Wege etwa über die Sparkassen- und Volksbanken gehen. So solle das Geld rasch verfügbar sein. Altmaier stellte in Aussicht, dass es neben den im Bund-Länder-Beschluss erwähnten Branchen auch Hilfen für Hotels oder indirekt betroffene Reinigungsbetriebe geben soll.