Aloft München & Aloft Stuttgart (Live) Music is the key

Aloft

Mit den zwei Hotels in Stuttgart und München hat Starwood seine Lifestyle-Marke Aloft auf dem deutschen Markt platziert. Unter den zahlreichen jungen und hippen Marken hebt sich der Newcomer hervor: Hier gibt‘s Technik und Musik – live und zum Anfassen.

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Hotels suchen in der Regel Gäste und Mitarbeiter. Neu ist, dass Hotels eine Newcomer-Band für die Auftritte auf zwei Opening-Partys suchen, und die Musiker damit bei ihrer Karriere unterstützen. Genau das ist jüngst geschehen: Gemeinsam mit dem »Rolling Stone Magazine« wurde der »Project Aloft Star« gesucht. Die Contest-Gewinner RHÔME weihten mit ihren Gigs Anfang September in München und Stuttgart die Aloft-Bühnen ein; künftig werden mehrmals wöchentlich Bands und DJs live spielen und damit dem Gast ein lokales Erlebnis ermöglichen. »Die Zielgruppe möchte zunehmend die Marke mitgestalten«, so Markus Schreyer, Regional Director of Marketing, East & Central Europe, das erhöhe auch die Authentizität. »Live at Aloft Hotels« ist ein Aspekt des Lifestyle-Gedankens, der nicht nur junge Menschen anziehen soll. Doch das farbenfrohe Design mit runder, freistehender Rezeption, fließendem Übergang zwischen Lobby-Lounge, Bar und Shop wie auch das lockere und trotzdem professionelle Auftreten der jungen Mitarbeiter – statt Anzug sieht man eher eine Baseball-Cap – sprechen im Idealfall den Millennial an, der Wert auf Technik und Design legt. Gleiches gilt für die englischen Namen: Die Bar heißt »W XYZ«, der Shop dient dem »Re:fuel« und in der Lobby ist Raum für »Re:mix« – aus musikalischer und sozialer Sicht.

»Aloft hat die DNA der W Hotels, ist aber erschwinglich«, bringt es Thomas Willms, Senior Vice President, Regional Director East & Central Europe, auf den Punkt. Dabei ist das Öffnen der Zimmertür mit Smartphone oder Apple Watch nur eines der Goodies für die »Stay Connected-Generation«; WLAN ist inklusive und wer sich von seinem Handy trennen kann, zockt eine Runde auf der Spielekonsole oder spielt ganz analog Billard und Kicker.

In den klimatisierten Zimmern wird der First-Class-Standard deutlich. Hier ist zwar der Loft-Stil weniger ausgeprägt, jung und modern wirken sie dennoch: bunte Kissen mit Pixelgrafik-Design, ein Sitzsack in der Zimmerecke, das großzügige Bad mit ebenerdiger Dusche, wo der Gast zum Singen aufgefordert wird. Zur Grundausstattung gehören außerdem Föhn, Bügeleisen und -brett, Safe, Kühlschrank sowie eine Kaffee- und Teestation; an Bluetooth-Musikplayer, Flatscreen-TV und der verdeckten Steckdosenleiste auf dem Schreibtisch erfreuen sich nicht nur technikaffine Gäste. Gleiches gilt für »Re:charge« und »Tactic Rooms«: Fitness- und Konferenzräume sind technisch auf neuestem Stand.

Weltweit gibt es fast 100 Aloft-Hotels, vorrangig in den USA und in Asien; in Europa sind die beiden Newcomer die Nummern acht und neun. Beide wurden von der Schörghuber Unternehmensgruppe/Bayerische Hausbau entwickelt, Pächter ist Arabella Hospitality, Starwood managt die Hotels. »Ein sehr gutes Business-Modell«, kommentiert Willms. Aloft ist für alle größeren Städte Deutschlands geplant – 20 sollen es werden, alle mit dem gleichen Konzept. Die einzigen Anpassungen betreffen den »Grab-and-Go-Shop«, wo bevorzugt regionale und Fair Trade-Produkte angeboten werden. »Gerade die jungen Traveller legen großen Wert darauf und damit grenzen wir uns auch von den umliegenden Häusern ab«, erläutert Schreyer.

Auch zu den weiteren Starwood-Marken grenzt man sich ab: Wenn der treue SPG-Platinum- und St. Regis-Gast nicht erfreut ist, im Aloft den Bademantel an der Rezeption kaufen zu müssen, wird er künftig wieder eine der anderen Marken wählen. Oder beim nächsten Ausflug mit dem Sohn gezielt hier einchecken. Vielleicht bringt ihm dann auch A.L.O. the Botlr seinen Bademantel aufs Zimmer; der kleine Service-Roboter wird voraussichtlich Ende 2016 auf Europareise gehen.

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