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Overtourism: Gibt es Rezepte gegen die Touristenflut?

©Shutterstock
Eine europaweite Studie zu Overtourism zeigt auf, wie Städte dem Phänomen Herr werden können. Auch wer heute noch nicht betroffen ist, müsse jetzt reagieren, glauben die Studienautoren.

Die überfüllte La Rambla in Barcelona, Mega-Kreuzer vor dem Dogenpalast in Venedig – man kennt die Bilder: “Da wurden Städte Opfer ihres eigenen Erfolgs. Das ist unverantwortlich und wirklich nicht notwendig”, fasst Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), die Situation zusammen.

Die Hintergründe legt Vladimir Preveden, Managing Partner bei Roland Berger Österreich und Co-Autor der neuen europaweiten Studie «European city tourism study 2018: Protecting your city from overtourism», offen: «Das geschieht ja nicht von heute auf morgen und es wirken immer mehrere Faktoren zusammen», verweist er auf Ausnahmesituationen wie in Amsterdam oder Lissabon. Einer davon ist laut Studie der anhaltende Trend zum Städteurlaub: Stiegen die Nächtigungen in den untersuchten Ländern in den vergangenen zehn Jahren um 26 Prozent, nahmen sie in Städten mehr als doppelt so schnell zu. Eine Entwicklung, die zusätzlich durch die Sharing Economy forciert wird.

Tourismusintensität vs. Wertschöpfung: Quantität vs. Qualität

«Entscheidend sind die Wertschöpfung und das Verhältnis zwischen Touristen und Einheimischen, die sogenannte Tourismusintensität», erklärt Preveden die zentralen Messgrössen der Studie. «In London, Wien, Berlin, München oder Rom ist ihr Verhältnis geradezu optimal, in Venedig, Reykjavik, Istanbul, aber auch Salzburg sehen wir – durchaus unterschiedlichen – Handlungsbedarf.»

Massnahmen und Strategien für eine nachhaltige Tourismusentwicklung

«Die gute Nachricht: Overtourism ist keine Einbahnstrasse. Ein Turnaround ist möglich», hebt Gratzer hervor. Die Studie zeigt sieben Ansätze auf, wie Städte dem effektiv begegnen können. Wichtigste Nachricht: «Wer noch nicht unter Druck steht, muss handeln, damit es so bleibt.» Städte mit niedriger oder mittlerer Tourismusintensität hätten es selbst in der Hand:

  • Tourismusstrategie und Stadtplanung gemeinsam denken und entwickeln: Der vielversprechendste und gleichzeitig auch langfristigste Ansatz. Tourismusmanager und Stadtplaner arbeiten hierbei eng zusammen und entwickeln eine gemeinsame Strategie wie und wohin sich Stadt und Tourismus entwickeln sollen. Fokussiert wird auf Infrastruktur, Umwelt, Lebensqualität und Smart City Features.
  • Tourismusärmere Stadtviertel beleben: Um den Gästestrom ideal in Städten zu verteilen und Zentren zu entlasten müssen Hot Spots abseits ausgetretener touristischer Pfade geschaffen werden. So können Viertel revitalisiert und aufgewertet werden.
  • Gästesegmente upgraden: Zur Steigerung der Wertschöpfung werden Angebote geschaffen, die gezielt Luxus-Gäste ansprechen. Qualität vor Quantität verhindert, dass Städte in die Overtourism-Falle tappen.
  • Alternative Angebote in Szene setzen: Bestehende Angebote abseits vielfrequentierter Lagen werden adaptiert, neu interpretiert und aktiv beworben – idealerweise über die Stadt und die Saisonen verteilt.

So können Städte reagieren, die bereits von Overtourism betroffen sind:

  • Beschränkung von Kapazitäten: Wenn Städte den Gästeansturm nicht bewältigen können, gibt es die mittelfristige Möglichkeit von Kapazitätsbeschränkungen. Die Ansätze reichen vom Hotelbetten-Stopp bis hin zur Limitierung von Bus- und Kreuzfahrtgästen.
  • Aktives Management der Sharing Economy: Unregulierte Sharing Economy ist der Turbo für Overtourism. Von der Registrierungspflicht von Hosts bis hin zum Komplettverbot der touristischen Kurzzeitvermietung in Wohnungen gibt es eine breite Range möglicher Reaktionen.
  • Beschränkung des Zugangs: Wenn keine anderen Massnahmen greifen oder zu spät reagiert wird, gibt es meist nur einen Ausweg: die Beschränkung des Zugangs. Die möglichen Massnahmen reichen von Ticketing über örtliche Zutrittsregulierungen oder flexibles Pricing.

Quelle: HTR / Hotelrevue

Vier Jahreszeiten Kempinski München: 20-Millionen-Euro-Umbau startet im Januar

Vier Jahreszeiten Kemoinski München (Bild: Kempinski)

Ab dem 7. Januar 2019 stehen in dem Münchner Luxushotel umfassende Renovierungsarbeiten für das Restaurant und die Bar auf dem Programm. Ein ebenso zeitgemäßes wie edles Einrichtungs- und Lichtkonzept soll umgesetzt werden.

Die umfassende Renovierungsarbeiten betreffen das Restaurant und die Bar. Hierbei wird der gesamte Bereich des Schwarzreiter Restaurants, der Schwarzreiter Tagesbar, sowie der Vier Jahreszeiten Bar für eine Gesamtsumme von 20 Millionen Euro architektonisch umgestaltet.

„Um das Erbe des Hauses zu würdigen, vereint das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München von jeher sowohl traditionelles, wie zeitgenössisches Design mit den Annehmlichkeiten der Moderne. Ende Juli 2019 wird unser Hotel wieder im unverkennbaren Stil glänzen, um unsere Position als eines der führenden Häuser der Welt zu sichern,“ so Holger Schroth, General Manager des Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München.

Pop Up Restaurant mit Showküche

Der innenarchitekt Colin Finnegan widmete sich bereits der erfolgreichen Renovierung der Cigar Lounge und dem Ausbau der Maximilian- & Theresien Suite. In diesem Zuge werden die dafür notwendigen Vorkehrungen in Etappen vorgenommen: Ein Pop Up Restaurant der Schwarzreiter Tagesbar mit integrierter Showküche wird ab dem 7. Januar in den Räumlichkeiten Marstall des Hotels zu finden sein.

In der Dezember-Ausgabe von Top hotel wurde das Vier Jahreszeiten einem intensiven Check unterzogen. Wie sich das Luxushotel geschlagen hat, lesen Sie im ausführlichen Testprotokoll der aktuellen Ausgabe.

Expansion: Marriott will 2019 30 Luxushotels an den Start bringen

W Ibiza (Bild: Marriott International)

Von Ritz-Carlton bis Bulgari: Acht Luxusmarken befinden sich durch den Starwood-Merger im Portfolio von Marriott. Im kommenden Jahr will der Konzern damit im gehobenen Reisesegment Zeichen setzten.

Derzeit umfasst das Marriott International-Portfolio renommierte Hotels und Resorts in 60 Ländern und Territorien. In der Entwicklungspipeline im Luxussegment befinden sich weitere 200 Häuser und 20 neue Länder, von Sri Lanka über Bermuda und Marokko bis nach Kenia.

Tina Edmundson, Global Brand Officer und Luxury Portfolio Leader bei Marriott International: „Von den beliebtesten Reisezielen der Welt bis hin zum ultimativen Geheimtipp – uns ist es wichtig, den Aufenthalt zu etwas Besonderem zu machen, indem wir für kontextualisierte, maßgeschneiderte Markenerlebnisse sorgen, welche ein Signal für die künftige Definition des Begriffes ‚Luxus‘ setzen.”

Openings

Die Eröffnung des The Ritz-Carlton, Perth markiert die Rückkehr der Marke nach Australien; auf Expansion wird in China gesetzt mit Hotels in Nanjing und Xi’an. Hinzu kommen noch das Ritz-Carlton Rabat, Dar es Salam und das The Ritz-Carlton, Mexico City.

Gerade erst renoviert wurde das  The St. Regis Rom; zudem wurde die Eröffnung des The St. Regis Zhuhai, am chinesischen Perfluss-Delta,gefeiert. Im kommenden Jahr steht die Premiere des von Andre Fu entworfenen St. Regis Hongkong an, wo der preisgekrönte Designer eine stilistische Kombination aus der zeitlosen Eleganz der Marke und für die Metropole typischen architektonischen und kulturellen Elementen umsetzen wird. Und auch in Ägyptens Hauptstadt Kairo wird St. Regis 2019 Flagge zeigen.

2019 stehen acht Hotelneueröffnungen an, mit denen W bei seinen Gästen die Lust am Leben wecken möchte – unter anderem in Aspen, Muscat, Philadelphia und auf Ibiza.

Dank der Eröffnung neuer Häuser in Shanghai, Bodrum, Barcelona und Abu Dhabikonnte EDITION 2018 seine Präsenz auf acht Häuser verdoppeln. Die gefragte Lifestyle-Brand ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Boutique Hotel-Legende Ian Schrager und Marriott International. Den nächsten Meilenstein bilden die Neueröffnungen am New Yorker Times Square im ersten Quartal 2019 bzw. in West Hollywood im zweiten Quartal 2019.

Im kommenden Jahr sollen acht Häuser an namhaften Orten in Okinawa, Cesme, Buckinghamshire sowie Tasmanien die weitere Expansion von der Luxury Collection erfolgen.

JW Marriott: Für 2019 stehen Neueröffnungen in etablierten undaufstrebenden Destinationen wie den Malediven, Shanghai, Orlando undSavannah an.

 

Online-Vetrieb: HSMA nimmt das neue Tool “Book on Google” unter die Lupe

Sitzung HSMA Expertenkreis Distribution & Marketing (Bild: HSMA)

Die Experten der HSMA Deutschland e.V. haben sich das neue Google-Tool näher angesehen. Der Verband präsentiert ein erstes Fazit: Die Konsequenzen, Risiken und Chancen für die Hotellerie.

Die kürzlich von Google gestartete Funktion „Book on Google“ bietet Hoteliers die Möglichkeit, gegen eine entsprechende Kommission, Buchungen direkt über Google entgegenzunehmen. Die Einführung des neuen Google-Tools sorgte in der Branche zunächst für Unsicherheit, da es noch unklar ist, ob und wie Book on Google die Vertriebslandschaft in der Hotellerie verändern wird.

Der Expertenkreis „Distribution & Marketing“ der Hospitality Sales & Marketing Association Deutschland e.V. hat sich intensiv mit Book on Google auseinandergesetzt, um eine erste Einschätzung geben zu können: „Sofern sich Book on Google etablieren wird, werden die Distributionskosten mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristig steigen. Allerdings glauben wir auch, dass sich kurzfristig nicht viel ändert. Uns ist bisher keine deutsche Hotelgruppe oder ein deutscher Hotelvertreter bekannt, der an diesem Programm teilnimmt. Außerdem waren bisherige Book-on-Modelle von anderen Meta-Anbietern wie beispielsweise TripAdvisor oder trivago teilweise wenig erfolgreich“, so Alexander Schuster, Vorsitzender des HSMA Expertenkreises Marketing und Head Digital bei der 25hours Hotelgruppe.

Google wird zum direkten Mitbewerber der Meta-Searcher

Das Expertenteam weist in diesem Zusammenhang jedoch daraufhin, dass Google im Vergleich zu anderen Meta-Searchern über den Vorteil verfügt, keine Akquisitionskosten für den Traffic tragen zu müssen. Dadurch kann Google den Hotels die Leistungen günstiger anbieten, als beispielsweise TripAdvisor oder trivago. So wird Google zum direkten Mitbewerber der Meta-Searcher und den Buchungsportalen im Kampf um die Aufmerksamkeit des Gastes. Dies führt dazu, dass die Metas und Portale wiederum verstärkt in Google Ads investieren werden, um weiterhin für den User sichtbar zu sein. Somit steigt der CPC (cost per click). Das bedeutet höhere Kosten für alle Stakeholder. Vermutlich werden die Kosten derart steigen, dass es für Hotels nicht mehr wirtschaftlich darstellbar ist, in Google Hotels Ads präsent zu sein. Sofern sich Book on Google am Hotelmarkt etablieren sollte, besteht also das Risiko, dass sich dadurch auch die Kosten für die Online-Reiseanbieter erhöhen.

„Das liegt unter anderem an einem vermutlich erhöhten CPC (cost per click). Dadurch verringert sich auch automatisch die Marge für die Online-Buchungsportale wie Booking.com, Expedia und HRS. Diese geschmälerte Profitabilität wird wiederum dadurch ausgeglichen werden, dass sie in Form von höheren Kommissionen an die Hotels weitergegeben wird. Daher ist mittelfristig also mit steigenden Distributionskosten zu rechnen“, befürchtet Dr. Jan Sammeck, Vorsitzender des HSMA Expertenkreises Distribution und Director E-Commerce bei der Deutsche Hospitality/Steigenberger Hotels AG.

„Es ist sicher ratsam und nicht falsch, das neue Google-Programm durchaus kritisch zu betrachten.”

Die Vor- und Nachteile von Book on Google gestalten sich je nach Unternehmensgröße unterschiedlich. Für die Kettenhotellerie dürfte das neue Google-Tool – laut der HSMA Experten – weniger interessant sein. Schließlich möchten die Unternehmen verhindern, dass der potenzielle Hotelgast auf anderen Websites bucht, anstatt auf der eigenen Website. Für Einzelhotels hingegen könnte Book on Google mit Blick auf die möglicherweise eher mäßig funktionierenden, hoteleigenen Buchungsmaschinen interessant sein, da Google einen weitaus geringeren Kommissionssatz im Vergleich zu anderen Portalen in Aussicht gestellt hat. In einem Gespräch im September 2018 wurde eine Kommission von 12% angeführt. Eine Bestätigung seitens Google steht noch aus.

Zeèv Rosenberg, Mitglied des Vorstandes der HSMA und Direktor des Boutiquehotels i31 fügt hinzu: „Es ist sicher ratsam und nicht falsch, das neue Google-Programm durchaus kritisch zu betrachten. Die Mehrzahl aller Reise- und Hotelsuchen im Internet beginnen bei Google. Das erschwert die Kontaktbildung mit dem Hotelgast und macht es sicher nicht einfacher. Der Gast wird mithilfe von Book on Google das Google-Umfeld nicht mehr verlassen. Aus Verbrauchersicht muss man sich hier die Frage stellen, ob dies wünschenswert ist. Schließlich ist die Produktdarstellung und Auswahl dadurch weniger transparent, als dies auf der hoteleigenen Webseite der Fall ist. Das kann sich beispielsweise bei erklärungsbedürftigen Produkten im Hotelalltag als Nachteil für den Gast deutlich bemerkbar machen.“

Die HSMA Experten sind sich einig: Book on Google wird, falls es vom Endkunden angenommen wird, die bereits vorhandenen Übermacht Googles noch weiter intensivieren, wodurch sich auch die bereits vorhandene Abhängigkeit der Hotels von der Internet-Suchmaschine weiter erhöhen wird. Hoteliers sollten daher sorgfältig abwägen, ob sie an dem neuen Programm des Internetgiganten teilnehmen wollen.

Neben einigen Nachteilen für die Hotellerie, die in Bezug auf den Online-Vertrieb via Book on Google entstehen, werden auch die Businessmodelle der klassischen Meta-Searcher in Mitleidenschaft gezogen: Sie könnten tatsächlich irrelevant werden.

Quelle: HSMA Deutschland e.V.

Deutsche Hospitality: Ulrich Bensel ist neuer Personalchef

Urlich Bensel (Bild: Deutsche Hospitality)

Der 44-jährige fungiert künftig als Position Vice President Group Human Resources und tritt damit die Nachfolge von Roberto Rojas an.

Ab 1. April 2019 wird Ulrich Bensel die Leitung des Bereichs Group Human Resources bei der Deutschen Hospitality übernehmen. Zuletzt war Bensel als Head of Human Resources bei der HUGO BOSS AG für die global agierenden Abteilungen im Headquarter zuständig. Zuvor arbeitete der gebürtige Mainzer Volljurist unter anderem acht Jahre bei der Südwestdeutsche Medienholding als Konzernpersonalleiter.

Bensel wird unter anderem sämtliche Personalbelange der Steigenberger Hotels AG und ihrer Tochterunternehmen verantworten und die Bereiche Personalentwicklung und -verwaltung weiter ausbauen. Er wird ebenfalls die Ausrichtung der HR-Strategie und -Strukturen im Hinblick auf die internationale Expansion des Unternehmens weiter vorantreiben.

Heck dankt Rojas für seine Mitgestaltung

Er folgt auf Roberto Rojas, der die Position seit dem 01.09.2011 innehatte und das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. „Roberto Rojas hat wichtige Weichen für die Professionalisierung und Internationalisierung des Konzern-Personalbereichs gestellt und den Weg für die nachhaltige Weiterentwicklung unseres Unternehmens und unserer zukunftsweisenden Unternehmenskultur entschieden mitgestaltet. Im Namen des Unternehmens danken wir ihm für sein Engagement und seinen Einsatz und wünschen ihm für seine berufliche Zukunft alles Gute“, so Matthias Heck weiter.

Durchdachter Schallschutz: Duschgeräusche im Hotelbad auf ein Minimum reduzieren

Duschgeräusche können zu einem unüberhörbaren Problem werden – umso wichtiger ist daher ein durchdachter Schallschutz. (Bild: JACKOBOARD)

Von Duschgeräuschen aus benachbarten Hotelzimmer möchte niemand geweckt werden, trotzdem ist dies oft der Fall. Für Abhilfe sorgen Duschelemente aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum.

Die verfliesbaren und barrierefreien Duschelemente mit beidseitiger Spezialbeschichtung von JACKON Insulation zeichnen sich durch ihre einfache Verarbeitbarkeit und hohe Funktionalität aus.Hervorzuheben sind auch die Schallschutzeigenschaften der Jackoboard Aqua Duschelemente, die jüngst durch das Fraunhofer Institut für Bauphysik überprüft wurden. Das Resultat: Sämtliche Anforderungen (Mindest- und erhöhte Anforderungen) an Installationsgeräusche nach DIN 4109 und nach der verschärften VDI-Norm 4100 werden erfüllt.

Entscheidend ist der Konstruktionsaufbau: Die Verbindung des Duschelements mit einem Ausgleichsestrich und einer geeigneten Schallschutzmatte als schwimmende Konstruktion sorgt für die sehr guten Messwerte beim Schallschutz. Wasseraufprall- und Benutzungsgerausche sowie Trittschallgerausche werden auf diese Weise zuverlässig gedämmt.

Bei der Installation ist dann lediglich darauf zu achten, dass das Duschelement, zusammen mit dem Ausgleichsestrich, rundherum entkoppelt wird – zu den Seiten hin mit Estrich-Randdämmstreifen und zum Boden hin mit einer geeigneten Schallschutzmatte. Ablauf und Ablaufrohr werden ebenfalls entkoppelt, indem der Verarbeiter sie mit einem selbstklebenden PE-Schaumstoffband umwickelt.

Infos: www.jackon-insulation.com

Clevere Lösung im Hotelbad: Neue Duschwannen mit selbstreinigendem Ablauf

BetteSolid: Querschnitt
BetteSolid: Querschnitt (Bild: Bette)

Mit einer neuartigen Konstruktion ohne Toträume und Grate löst die Ablaufgarnitur BetteSolid das Problem verstopfter und schlecht zu reinigender Abflüsse unter der Dusche.

Die Reinigung des Duschbereichs kostet Hotels viel Aufwand und Zeit, vor allem der Haarfilz in den Abläufen bereitet Probleme. Dagegen setzt Bette jetzt eine Kombination aus glasiertem Titan-Stahl und seinem neuen BetteSolid-Duschablauf. Der glasierte Titan-Stahl sorgt dafür, dass die ganze Duschfläche pflegeleicht und hygienisch ist, denn auf der glatten, fugenfreien Oberfläche finden Verunreinigungen kaum Halt – Einsprühen und Abziehen reichen in der Regel völlig aus. Das Optimum an Reinigungsfreundlichkeit wird jedoch in Verbindung mit der intelligenten Ablauftechnologie erreicht.

Weniger Aufwand, mehr Sauberkeit

BetteSolid basiert auf einer neuentwickelten, selbstreinigenden Ablaufgarnitur, die Bette gemeinsam mit dem Haustechnik-Spezialisten Viega entworfen hat. Dank ihrer besonderen Konstruktion ohne tote Ecken oder Grate können Haare nicht mehr im Ablauf oder im dahinter liegenden Rohrsegment verfangen. Sie werden einfach in die Kanalisation gespült und auch Schmutz kann an dem glatten Spezialkunststoff kaum noch anhaften. Dabei leitet sie bis zu 36 Liter Wasser pro Minute ab und eignet sich damit auch für die in vielen Hotels gebräuchlichen Regenduschen, deren Durchflussmenge bei rund 18 Litern pro Minute oder mehr liegt.

Serviced-Apartments-Markt: Raus aus der Nische – Großprojekte werden den Markt nachhaltig prägen

Erst kürzlich eröffnete in Hamburg das sylc. Apartmenthotel mit fast 350 Einheiten. (Bild: sylc.)

Angetrieben von der hohen Nachfrage nach Serviced Apartments und dem Trend zu Mikroapartments, Markenbildung und Mixed-Use-Konzepten entstehen derzeit mit steigender Tendenz Projekte mit einer hohen Zahl an Einheiten.

„Als sich das Segment bis vor wenigen Jahren noch in der Nische bewegte, bestimmten Marktteilnehmer mit vergleichsweise kleinen Häusern und flächenmäßig größeren Einheiten mit oft abgetrennten Schlafbereichen den Markt“, erläutert Anett Gregorius, Gründerin und Inhaberin von Apartmentservice. „Der große Bedarf einerseits und die hohen Immobilienpreise andererseits haben im Segment das Denken in großen Objekten mit vielen Einheiten, vor allem mit Studios und Mikroapartmentgrößen von unter 25 m², formiert. Das wird den Markt nachhaltig prägen.“

Steigende Marktanteile bringen Bewegung in den Markt

Auch wenn sich bei den klassischen Apartmenthäusern mit durchschnittlich 49 Serviced-Apartment-Einheiten, laut Marktreport 2018 von Apartmentservice, wenig geändert hat. Die Aparthotels und die wohnwirtschaftlichen Projekte bringen mit ihren steigenden Marktanteilen in den nächsten Jahren viel Bewegung ins Segment. Schon heute zählen Aparthotels 65 Einheiten pro Haus, berichtet Apartmentservice. Bei Häusern mit Mikroapartments sind es im Durchschnitt bereits 81 Einheiten je Objekt (Stand April 2018). Beispielhaft für diesen Trend sind das gerade eröffnete sylc. Apartmenthotel in Hamburg mit fast 350 Einheiten oder das The Flag Frankfurt Westend mit 230 Einheiten, das 2019 eröffnet wird. Der Serviced-Apartment-Anbieter iPartment wird im Zuge seiner zahlreichen Neueröffnungen bis 2020 die Zahl seiner Einheiten von aktuell bis 73 Einheiten pro Haus auf bis zu 176 Einheiten pro Haus erhöhen.

Zahlreiche Neueröffnungen in deutschen Großstädten geplant

In München planen in den nächsten Jahren unter anderem FirstSleep (366 Einheiten) und My Home (331 Einheiten) Neueröffnungen. Insbesondere in den Großstädten Berlin, Frankfurt am Main und München ist das Wachsen durch große Häuser trendbestimmend. Schon jetzt decken die drei Metropolen, laut Marktreport 2018, mit aktuell 15.541 Einheiten 47 Prozent des gesamten Angebots in Deutschland ab. Bis 2020 stellen München, Frankfurt und Berlin noch weitere 10.043 Einheiten dem Markt zur Verfügung.

Die steigende Zahl an Serviced-Apartment-Einheiten in einem Haus ist vor allem auch das Ergebnis des hohen Apartmentbedarfs heute und morgen sowie gestiegener Baukosten. „Bis 2020 gibt es in Deutschland ein Defizit von 25.000 Ein-Zimmer-Wohnungen“, stellte Anett Gregorius jüngst auf Basis des Gutachtens von IW Köln 2017 auf ihrer Fachtagung SO!APART heraus. „Der aktuelle Wohnungsbau kann die Nachfrage nach Single-Wohnungen im Zuge der Urbanisierung, des flexiblen Arbeitsmarkts und der deutlich erhöhten Baupreise nicht abdecken. Serviced Apartments erweisen sich für viele Investoren, Entwickler und Betreiber in Form erhöhter Angebotskonzentrationen in einem Objekt als ideale Lösung – vor allem auch für die Wohnwirtschaft, die naturgemäß meist in größeren Einheitenzahlen denkt.“

Mehr Masse- und Mainstream-Angebot statt Qualität?

„Das würde ich so nicht sagen,“ sagt Anett Gregorius, „auch wenn wir in vielen Objekten eine große Effizienz hinsichtlich Fläche, Ausstattung und Marken-Rollout feststellen können. Das Segment profitiert weiterhin davon in hohem Maße – allerdings unter zwei Bedingungen: wenn von Beginn an die jeweilige Konzeptausrichtung und Zielgruppe fokussiert werden. Und: wenn die Themen Individualität, Wohnlichkeit und ,menschelnder Service’ als Seele von Serviced Apartments weiter stark genug gelebt werden.“

Roomers Baden-Baden: Jiannis Lytrivis ist neuer F&B-Manager

Jiannis Lytrivis ist neuer Food & Beverage Manager des Roomers Baden-Baden. Er komplettiert dadurch das Team um General Manager Marcus Scholz.

Jiannis Lytrivis begann seine Hotelkarriere in 2005 bei Atlantica Hotels & Resorts auf Zypern sowie auf Kreta und ist staatlich geprüfter Betriebswirt. Neben weiteren Stationen in Griechenland wie dem Pilot Beach Resort in Georgoupoulis, sammelte er nach seiner Ausbildung umfangreiche Erfahrungen in der internationalen Hotel- und Gastronomiebranche. Zuletzt war er in folgenden Betrieben in verschiedenen Positionen tätig: dem Restaurant Dolceamaro in Mannheim, der Gastronomie Coa in Frankfurt und im Hotel Marriott in Heidelberg.

 

München: Bald zwei neue Motel Ones am Hauptbahnhof?

Am Münchner Hauptbahnhof sollen zwei neue Häuser der Gruppe Motel One eröffnen. Die Hotels sollen sich gegenüberliegen und an der Bayer- sowie der Schillerstraße ihren Platz finden.

Die Häuser könnten bereits 2019 und 2022 eröffnen, wie die Abendzeitung berichtet. Der Bauantrag für das erste Haus, der allerdings bereits zuvor abgelehnt worden war, könnte bis dahin genehmigt sein. Dann will die Investorengesellschaft Concrete Capital von Hubert Haupt, an der Motel One zu 25 Prozent beteiligt ist, anfangen zu bauen.

2022 könnte in der Nähe der Schillerstraße das zweite Motel One mit 550 Betten entstehen. Das Eckhaus an der Bayerstraße ist bereits gekauft, wie Motel One-CEO Dieter Müller gegenüber der Abendzeitung bestätigte. Im Untergeschoss könnte der Einzelhandel einen Platz finden.

Quelle: www.abenzeitung-muenchen.de

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