FCSI
Arbeitnehmermarkt Gastgewerbe

FCSI_3_16.jpg
FCSI

Ja, wir sind mitten drin! Umdenken und Handeln hilft! Das ist das Fazit aus der FCSI-Talkrunde vom 22. Februar 2016 auf der Intergastra.

 

Unter der Moderation von Iris Schmid FCSI und Maria-Luise Gerber FCSI diskutierten ein Vertreter der Arbeitsagentur, ein Hotelier, eine Studentin der Hofa Heidelberg und zwei Start-up-Unternehmer der Generation Y.

Der Druck für jeden Arbeitgeber im Gastgewerbe, gute und geschulte Mitarbeiter zu finden und dann noch zu halten, ist enorm und wird sich noch weiter verschärfen. Eine Patentlösung gibt es nicht. »Arbeitgeber sollten umdenken«, sagte FCSI-Unternehmensberaterin Iris Schmid. »Gute Mitarbeiter zwischen 18 und 35 suchen sich den neuen Arbeitgeber regelrecht aus. Sie wissen, dass Sie gefragt sind und wollen für sich das Optimale erreichen.« Das muss nicht nur pekuniär sein – wichtig ist es, die Motivation der jüngeren Generation zu verstehen. Arbeit als Broterwerb ist ein Konzept, das für weite Teile der Generation Y nicht mehr gilt. Sie suchen Erfüllung in ihrem Job. Gerade in der Gastronomie geht es aber auch darum, Familienleben und Arbeit zu vereinbaren.

Damit gut ausgebildeten Fachkräfte nicht in die Industrie oder ins Ausland abwandern, regen die Moderatorinnen an, sich an Wirtschaftsunternehmen zu orientieren: »In jedem Budget sollte außer den Personalkosten ein Posten für Mitarbeitermarketing bereit stehen.« FCSI-Beraterin Maria-Luise Gerber – seit vielen Jahren in der Branche zuhause – empfiehlt einen Maßnahmenplan zur Mitarbeitersuche, -gewinnung und -pflege. »Toll, wenn jung ausgebildete Mitarbeiter ihre Wanderjahre machen und das Unternehmen nach der Ausbildung verlassen, um viel zu lernen.« Umso wichtiger für den Arbeitgeber ist es aber aus ihrer Sicht hinterher, mit seinen »Ehemaligen« zu netzwerken, um sie später zurückzubewegen oder sie als Kontaktpersonen für neue Mitarbeiter zu gewinnen. Die neuen Medien bieten dafür optimale Möglichkeiten; auch wiederkehrende Treffen ehemaliger Mitarbeiter sind eine Möglichkeit, als Arbeitgeber im Gespräch zu bleiben. Saisonabhängige Betriebe können sich in Regionen mit einer Gegensaison schlau machen, um so an Mitarbeiter ranzukommen.

»Für die kurzfristige Mitarbeitersuche machen Anzeigen Sinn, doch vergessen Sie nicht die interne Ausschreibung, oft kennt ein Mitarbeiter jemand, der jemand kennt. Jeder Mitarbeiter hat sein eigenes Netzwerk«, ergänzt Iris Schmid FCSI. Inhalte und Diskussionsbeiträge:

www.fcsi.de/blog

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok