Housekeeping
Pionier der Nachhaltigkeit

housekeeping.jpg

In Sachen Klimaschutz will Greif Textile Mietsysteme Vorreiter sein. ­Deshalb arbeitet das Unternehmen seit 2013 kontinuierlich daran, den eigenen CO2-Fußabdruck zu senken – mit wegbereitenden Lösungen. Die daraus entstandene »klimaneutrale Mietwäsche« hilft auch Hotels, ihre Umwelt-Bilanz zu verbessern.

 Aus Überzeugung hat Greif Textile Mietsysteme begonnen, das Thema Klimaschutz ernst zu nehmen. Seit 2013 wird der jährliche CO2-Fußabdruck gemessen. »Wir haben uns gefragt: Wo können wir einsparen?«, berichtet Mario Neipp, Leiter Marketing & Innovation. Das Konzept, Wäsche zu mieten statt zu kaufen, ist an sich bereits nachhaltig, da es auf einem Mehrwegsystem basiert. Fehlerhafte Textilien werden repariert oder aussortiert und dann recycled. Zudem wird seit Jahresbeginn in allen zehn Greif-Niederlassungen Öko-Strom bezogen. Zudem plant das Unternehmen auf lange Sicht, seinen Papierverbrauch noch weiter zu reduzieren.

Das größte Einsparungspotenzial sieht Greif im Reinigungsvorgang selbst. Deshalb hat man mit dem Waschmittellieferanten ein neues Verfahren entwickelt, welches in Deutschland vollkommen neu und bislang auf dem Markt einzigartig ist. Dabei muss das benötigte Warmwasser nicht mehr auf die üblichen 80 Grad Celsius, sondern nur noch auf 40 Grad erwärmt werden. »Wir sparen dadurch viel Energie und Waschmittel im Vergleich zum üblichen Verfahren«, erklärt Neipp.

Auch Hotels können seit diesem Jahr zusammen mit Greif einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, indem sie »Klimaneutrale Mietwäsche« bestellen. Komplett CO2-neutral könne das Unternehmen zwar nicht agieren, aber: »Wir kompensieren unsere Emissionen durch die Unterstützung eines Umweltprojekts: der Wiederaufforstung in Kolumbien.« Der international anerkannte VCS-Standard zertifiziert durch diese Aktion, dass das teilnehmende Hotel die Wäsche klimaneutral von Greif bezieht.

»Abhängig von den anfallenden Wäschemengen kostet das neue Programm den Kunden zwischen 0,5 und 1,5 Prozent mehr als bisher«, erklärt Mario Neipp. Wenn ein Hotel zum Beispiel insgesamt 128.000 Kilogramm Wäsche im Jahr von Greif mietet, ergibt das einen CO2-Fußabdruck von 74.240 Kilogramm – dessen Kompensierung wiederum würde den Kunden im gesamten Jahr 1.500 Euro mehr kosten. Auch wenn die Mietwäsche in dem neuen Programm damit teurer wird, schätzt Neipp, dass die Hotels damit einen guten Beitrag zur Senkung der Treibhausgase leisten können – und wollen. »Wir sehen die Kehrtwende: Die Gäste gehen immer bewusster mit dem Thema um, durch unser Angebot entsteht ein gutes Gefühl bei der Wäsche.«

Zum Vergleich bildet Greif jetzt auf allen Rechnungen die Mehrkosten für die »Klimaneutrale Wäsche« ab. Diese zu beziehen, sei keine Pflicht, erklärt Neipp, und dennoch: »Hotels können mit der Nachhaltigkeit werben, das verhilft zu einem guten Image.« Nutzt ein Hotel den Service, erhält es ein Zertifikat, das zeigt, wieviel CO2 ausgestoßen und im Nachhinein auch wieder kompensiert wurde. »Das ist ein gutes Marketinginstrument für ein Hotel und auch für uns.« Das Engagement der Augsburger Firma zahlt sich aus: Jüngst wurde Greif mit dem 2. Platz beim Nachhaltigkeitspreis »Grünes Band« ausgezeichnet.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok