Gehackte Daten
Medien: Hilton muss 700.000 Dollar zahlen

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Die Hilton-Gruppe ist bereits 2015 Opfer von zwei Hackerangriffen geworden. Nachdem das Unternehmen die Sicherheitslücken damals aber zu spät meldete, muss es jetzt nach einem Vergleich mit den Justizministerien von New York und Vermont insgesamt 700.000 Dollar an die beiden US-Bundesstaaten bezahlen.

Sowohl im Februar als auch im Juli 2015 ist von Hackern eine Malware auf den Systemen von Hilton installiert worden, um an die Kreditkartendaten der Gäste zu gelangen. Obwohl Hilton davon wusste, hat die Gruppe laut Berichten von heise online ihre Kunden erst im November 2015 über den Angriff informiert.

Mehr als 350000 Kreditkartendaten sammelte die Malware – die Hotelgruppe gestand die Einbrüche erst, als Sicherheitsforscher Brian Krebs darauf aufmerksam machte. Auch habe Hilton sich nicht an alle Sicherheitsvorgaben für Bezahlkarten gehalten, so heise online. Deswegen musste das Unternehmen in einem außergerichtlichen Vergleich rund 700.000 US-Dollar an die Staaten Vermont und New York zahlen. Außerdem muss die Gruppe die betroffenen Kunden informieren und ab sofort erhöhte Sicherheitsvorkehrungen treffen.

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