Cybersecurity
Kreditkarten-Daten bei Hyatt wurden gehackt

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Hotels der Hyatt-Gruppe sind Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Wie das Unternehmen selbst mitteilt, sind zwischen März und Juli weltweit Hotels gehackt worden. Die Täter hatten es dabei auf Kreditkarten-Informationen der Gäste abgesehen.

Durch eine Schadsoftware, die in gewisse Hyatt-Systeme gelangt sind, konnten die Hacker sich Zugang zu den Daten verschaffen. Wie Chuck Floyd, President of Operations bei Hyatt, mitteilt, seien keine Informationen außer Namen und Nummern auf den Kreditkarten in die falschen Hände geraten. Gäste sollen sich nicht verunsichert fühlen, man arbeite mit Hochdruck daran, eine solche Panne künftig zu verhindern.

Floyd schätzt, dass zwar nur ein sehr kleiner Teil an Kreditkarten betroffen ist, doch die Gruppe könne nicht genau herausfinden, um welche es sich genau handelt. Gäste, die in der Zeit zwischen dem 18. März und 2. Juli dieses Jahres in einem Hyatt-Haus übernachtet und mit Karte bezahlt haben, sollen deshalb noch einmal genau ihre Abrechnungen auf Unregelmässigkeiten überprüfen.

„Diesen Vorfall nehmen wir sehr ernst und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und Sorgen, die das unseren Gästen bereitet“, betont Chuck Floyd in seinem Statement. Hyatt hat deshalb auch Hotlines eingerichtet, an die sich die Gäste wenden können.