Tourismus USA: Trump-Wahl zeigt erste Auswirkungen auf Tourismus

Bildquelle: HolidayCheck/YouGov

Tourismus USA

Trump-Wahl zeigt erste Auswirkungen auf Tourismus

Mit seinem neuen Präsidenten verliert das Reiseland USA an Attraktivität für viele deutsche Urlauber. Dies verdeutlicht eine repräsentative Umfrage (9. - 11.11.) im Auftrag von HolidayCheck. 39 Prozent der über 2.000 Befragten geben an, dass ihre Bereitschaft in die USA zu reisen mit der Wahlentscheidung gesunken sei. Weitere 40 Prozent lassen sich vom Wahlausgang nicht in ihren Reiseplänen beirren.

Mit dem neuen Präsidenten an der Spitze des Landes erwarten 60 Prozent der Befragten eine Verschärfung der Einreisebestimmungen. Von einer negativen Entwicklung im Hinblick auf moralische und ideologische Werte in den USA gehen 56 Prozent aus. Während 15 Prozent erwarten, dass die USA unter Donald Trump ein sichereres Reiseziel wird, sind 34 Prozent auf eine Verschlechterung der Sicherheitslage eingestellt. Auf eine aus Sicht von Urlaubern positive Entwicklung des Wechselkurses zwischen US-Dollar und Euro hoffen derzeit nur 10 Prozent, während 39 Prozent vom gegenteiligen Effekt ausgehen.

Bereits im Juni 2016 hatte HolidayCheck eine Umfrage zu möglichen Auswirkungen, sollte Donald Trump den Wahlkampf für sich entscheiden, durchgeführt. Damals gaben 30 Prozent der befragten Deutschen an, sich vom Wahlausgang nicht in ihren Reiseplänen beirren lassen zu wollen. In der aktuellen Umfrage liegt diese Zahl bei 40 Prozent. Nun da Donald Trump an der Spitze des Landes steht, möchten 39 Prozent der Deutschen nicht mehr in die USA reisen. Im Juni waren das noch 49 Prozent. Der Vergleich beider Umfragen zeigt, dass eine hypothetische Präsidentschaft Trumps für mehr Befragte ein Hinderungsgrund für eine USA-Reise war, als die tatsächliche.

Stefan Schimanski, Director Sales bei HolidayCheck: „Es bleibt abzuwarten, wie viele Urlauber künftig Politik und ihre persönlichen Reisepläne voneinander trennen werden und wie sich der neue Präsident auf den Tourismus auswirken wird. Momentan ist es noch zu früh, über mögliche Änderungen der ohnehin schon strengen Einreisebestimmungen oder Auswirkungen auf die Sicherheit zu spekulieren.“