Deutsche Reisende gaben 2012 im Ausland rund vier Euro mehr aus als im vergangenen Jahr. Damit liegen die Ausgaben pro Zimmer und Nacht bei 105 Euro. Deutlich großzügiger waren die Österreicher.
Kategorie: News
Text: Top hotel, 05. Oktober 2012
Die deutschen Touristen rangieren noch immer mit Position 22 weit unten auf der Liste der großzügigsten Urlauber im Ausland. Deutlich spendabler gaben sich Österreicher. Sie waren mit durchschnittlich 113 Euro unter den Urlaubern der Eurozone am großzügigsten. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Ausgabe des Original Hotel Price Index von Hotels.com, der zweimal jährlich das Reiseverhalten der Deutschen und die tatsächlich gezahlten Zimmerpreise in etwa 140.000 Hotels analysiert und die Ergebnisse der ersten sechs Monate des Jahres 2012 mit dem gleichen Zeitraum des Jahres 2 011 vergleicht.
Auf dem weltweiten Reiseparkett bewegten sich Österreicher mit ihren Ausgaben von 113 Euro pro Zimmer und Nacht allerdings nur im guten Mittelfeld. Weitaus spendabler waren japanische Reisende, die, wie im Vorjahreszeitraum, die Liste anführen. Sie legten bei Auslandsreisen im Durchschnitt 142 Euro auf die Hoteltheke und gaben damit 15 Euro mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres aus. Im Gegensatz dazu zahlten sie bei Reisen innerhalb Japans nur 105 Euro. Mexikaner auf Reisen waren dagegen sowohl im Inland als auch im Ausland deutlich sparsamer. Im internationalen Vergleich zählten sie zu den größten Sparfüchsen und zahlten bei &U uml;bernachtungen im Ausland durchschnittlich nur 95 Euro. Zuhause ließ es sich noch besser sparen, hier gaben Mexikaner durchschnittlich nur 81 Euro aus.
Während Deutsche und Österreicher im 1. Halbjahr 2012 bei Reisen ins Ausland unterschiedlich tief in die Tasche griffen, waren sie sich in heimischen Gefilden fast einig darüber, wie viel ihnen eine Übernachtung wert ist. Deutsche gaben im Heimatland durchschnittlich 88 Euro pro Zimmer und Nacht aus. Österreicher waren mit durchschnittlich 91 Euro ein klein wenig großzügiger. Am spendablesten im eigenen Land gaben sich Schweizer. Sie ließen sich mit durchschnittlich 154 Eur o nicht lumpen. Am preiswertesten übernachteten im eigenen Land Inder, denn sie zahlten im Durchschnitt nur 70 Euro.
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