Um fünf Prozent sind die Hotelpreise in London im ersten Halbjahr 2012 gestiegen, während die Übernachtungspreise in den meisten europäischen Städten aufgrund der Eurokrise im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 teilweise deutlich sanken. Jetzt sei aber „mit einem deutlichen Preisrückgang in der britischen Hauptstadt zu rechnen".
Kategorie: News
Text: Top hotel, 16. August 2012
Dies erklärte Dr. Mathias Warns, Germany-Geschäftsführer der Hogg Robinson Group, denn im Vorfeld der Olympischen Spiele seien zahlreiche neue Hotelkapazitäten geschaffen worden.
Den stärksten Anstieg bei den Hotelpreisen im ersten Halbjahr 2012 hat laut HRG-Hotelstudie Lateinamerika verzeichnet. In der Eurozone dagegen stagnierten die Zimmerpreise oder fielen sogar. Grund dafür ist die angespannte wirtschaftliche Situation in Europa. „Wirtschaftliche Schwäche und Unsicherheit lassen die Hotelpreise fallen“, so Warns.
Im Gegensatz dazu wird in den lateinamerikanischen Markt verstärkt investiert, was mehr Geschäftsreisende in genau diese Länder reisen lässt. Damit steigen auch automatisch die Zimmerpreise in Brasilien und anderen Ländern in der Region. Aus der HRG-Hotelstudie lässt sich zudem ablesen, dass im ersten Halbjahr 2011 in den 50 Städten mit den höchsten Hotelpreisen weltweit die Zimmerpreise durchschnittlich noch um 4 % gestiegen sind, während die Preise im selben Zeitraum 2012 nur noch um 1 % angezogen haben. Warns sieht darin ein Zeichen dafür, dass sich der globale Markt für Geschäftsreisen zu stabilisieren scheint und sprunghafte Preissteigerungen nicht immer durchzusetzen sind.
Die zehn teuersten Hotelstandorte weltweit sind zurzeit: Moskau (+3%), Lagos (-5 %), Genf (-5 %), Zürich (-4 %), Rio de Janeiro (+16 %), New York City (+2%), Sydney (-2 %), Hong Kong (0 %), Paris (-2 %) und Washington (-6 %).
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