Die Hotelinvestmentaktivitäten in EMEA (Europe, Middle East, Africa) haben zwar gemessen an der Anzahl der Transaktionen im Jahresvergleich leicht zugelegt, aufgrund der dabei deutlich geringeren Durchschnittsgröße bei den Einzeldeals reichte das Volumen allerdings nicht an das Vorjahresergebnis heran.
Kategorie: News
Text: Top hotel, 02. August 2012
Mit 3,7 Mrd. Euro floss im 1. Halbjahr 2012 12 % weniger Kapital in die Assetklasse Hotels, 64 % entfielen dabei auf Einzeltransaktionen (2,4 Mrd. Euro). An der Reihenfolge der Top 3 Zielländer hat sich nichts geändert: dominiert vom United Kingdom (UK) (1,4 Mrd. Euro, 37 % des Gesamtvolumens), folgen Frankreich mit 401 Mio. Euro (11 %) und Deutschland mit 177 Mio. Euro (5 %).
Wie nicht anders zu erwarten, zog die britische Hauptstadt knapp 60 % (796 Mio. Euro) des im Vereinigten Königreich in Hotels investierten Kapitals auf sich. In Frankreich konzentrierten sich die Investoren noch deutlicher auf die dortige Metropole: 328 Mio. Euro, entsprechend 82 % des Hotelinvestmentvolumens in Frankreich, wurden für Hotelimmobilien in Paris ausgegeben.
Das Halbjahresergebnis in Deutschland basierte vor allem auf einer Portfoliotransaktion mit zwei 4-Sterne Hotels in Berlin (das Indigo Berlin mit 153-Zimmer und das Holiday Inn Berlin City Centre mit 242-Zimmern). Beide Hotels wurden von Azure Property Group an Invesco Real Estate für insgesamt ca. 60 Mio. Euro verkauft.
Die operativen Ergebnisse sind in den meisten Märkten Europas weiterhin positiv. Trotz wirtschaftlicher Instabilität und der Unsicherheiten in der Eurozone zieht die Tourismusnachfrage generell an - sowohl inländisch als auch aus Asien und Südamerika. Gepaart mit dem meist moderaten Angebotswachstum führt dies zu einem Aufschwung in den Leistungsergebnissen. Die Performancezahlen in einigen beliebten Tourismusdestinationen in den der ersten fünf Monaten machen diese positive Entwicklung bereits deutlich: So lag der Jahreszuwachs des Room Yields etwa in Prag bei +13,5 %, in Paris bei +7,3 %, Barcelona bei +5,6 %, Kopenhagen bei +3,7 %, München bei +3,4 %, und London bei +3,1 %.
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