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In der loftartigen Lobby können die Gäste ihren Lieblingsplatz zwischen vielfältigen Variationen des Mobiliars finden.
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Die Rezeption ist zitronengelb. Lasierte italienische Fliesen umrahmen den Empfangsbereich.
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Das Zollhaus verfügt über 50 Zimmer mit 111 Betten. Jedes Zimmer hat eine eigene Nasszelle mit Dusche und WC.
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In den kleineren Zimmern stehen raumsparende Nischen- und Etagenbetten. Große Stahlkisten mit Holzdeckeln können als Tisch oder als Stauraum für Gepäck genutzt werden.
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Containerartige Stahlblech-Stapelkisten fungieren als Regale, Sideboards und Nachttische.
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Mit Netzen bespannte Holzplatten, sogenannte "Netzbretter", dienen als Garderobe.
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Jede Etage hat ihren eigenen Farbkanon, was den Gästen als Orientierung dienen soll.
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Das Hostel "Zollhaus - Meet and Sleep" wurde im März in der "Überseestadt" in Bremen eröffnet.
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Es besticht durch eine gemütliche, aber auch zweckgebundene und reduzierte Inneneinrichtung.
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Besonderer Wert wurde auf die Harmonie der Materialien und Farben gelegt.
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Die Tische wurden exklusiv für das Zollhaus konzipiert.
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Eine kleine, gemütliche Schaukelstuhlecke schafft Platz für Kommunikation.

Hoteldesign
Meet and sleep im Zollhaus

Direkt an der Weser wächst auf 300 Hektar – den alten Bremer Hafenrevieren – ein völlig neues Quartier heran: Die sogenannte "Überseestadt" in Bremen ist eines der größten städtebaulichen Projekte Europas. Seit März ist sie um eine Attraktion reicher.

Das Hostel "Zollhaus - Meet and Sleep" ist in einem ehemaligen Zollgebäude des Hafengebietes untergebracht. Es verfügt über 50 Zimmer und 111 Betten, einen großen Frühstücksbereich und eine rund um die Uhr geöffnete Lobby-Area. Verantwortlich in Sachen Entwurf und Interieur zeichnet das Bremer Büro für Innenraumgestaltung "Rauminraum". Ziel des Entwurfes war es, das historische Thema des Hauses zu bewahren und in eine moderne und klare Innenarchitektur zu transportieren. Die Herausforderung bestand darin, die Funktionalität eines Hostelbetriebes in die vorhandene Gebäudestruktur einzugliedern.

Es galt, 50 Zimmer mit rund 110 Betten einzuplanen. Für jedes Zimmer sollte es eine eigene Nasszelle mit Dusche und WC geben. Außerdem mussten ein Selfservice-Buffet im Frühstücksbereich und ein 24 Stunden geöffneter Check-in berücksichtigt werden.

"Rauminraum" schaffte eine zeitgeistige, äußerst gemütliche, aber auch zweckgebundene und reduzierte Inneneinrichtung. Die Architektinnen legten dabei eine besondere Sorgfalt in Bezug auf die Harmonie der Materialien und Farben an den Tag. Für die kleineren Zimmer wurden raumsparende Nischen- und Etagenbetten geschaffen. Das Thema Hafen und Verzollung ist zeitgemäß interpretiert und findet sich in Details des Inventars wieder: Beispielsweise dienen mit Netzen bespannte Holzplatten, so genannte "Netzbretter", als Garderobe. Große Stahlkisten mit Holzdeckeln, "Kofferböcke" genannt, können als Tisch oder als Stauraum für Gepäck genutzt werden. Die containerartigen Stahlblech-Stapelkisten fungieren außerdem als Regale, Sideboards und Nachttische - Langlebigkeit garantiert.

Alle dieser Mini-Container sind eigens für das Designhostel in leuchtenden Farben hergestellt und pulverlackiert worden. Jede Etage hat ihren eigenen Farbkanon. Auch die Lobby des Hostels geizt nicht mit Farbakzenten. So zeichnet sich etwa die Rezeption in zitronenfarbenem Gelb ab. Lasierte italienische Fliesen umrahmen den Service- und Empfangsbereich wie auch den Self-Service-Tresen.

In der lichtreichen und loftartigen Lobby können die Gäste ihren Lieblingsplatz zwischen vielfältigen Variationen des Mobiliars finden. Dort gibt es etwa eine große antike Tafel, die Raum für Kommunikation schafft, und eine kleine gemütliche Schaukelstuhlecke, um sich ein wenig zurückzuziehen. Bunt gemixte Stühle und exklusiv für das Zollhaus konzipierte Tische runden das Sitzangebot ab.

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