Das Parlament der Balearen hat diese Woche ein neues, nicht unumstrittenes Tourismusgesetz verabschiedet. Vorgesehen sind Umstrukturierungen, mit denen die regierenden Konservativen besonders den Hoteliers auf der Insel entgegenkommen wollen.
Kategorie: News
Text: Top hotel, 20. Juli 2012
Das Gesetz erleichtert den Bau neuer Fünf-Sterne-Hotels: Die Vorgabe, dass im Ausgleich dafür alte Hotels schließen müssen, gilt für die Fünf-Sterne-Hotellerie nicht, wenn sie die Zahl von 450 Gästen nicht überschreiten. Reine Hotelbetriebe dürfen außerdem auch auf dem Land gebaut werden.
Künftig vereinfacht sich die Umwandlung von Hotels in Appartement-Anlagen. Auch die Etablierung von sogenannten Condo-Hoels – eine Mischung aus Privatwohnung und Hotelsuite – ist im Gesetz vorgesehen. Eine weitere Regelung betrifft Häuser mit weniger als drei Sternen: Diese sollen zu Modernisierungsmaßnahmen verpflichtet werden. Für illegale Zimmervermietungen sind generell härtere Strafen vorgesehen.
Die konservative Mehrheit im Parlament stimmte geschlossen für das Gesetz, wie die Nachrichtenagentur Europapress meldet. Die Opposition stimmte dagegen. Das Gesetz soll bereits im Winter in Kraft treten. Die Regierung möchte damit private Investitionen anlocken und einen Aufschwung der Wirtschaft erreichen.
Umweltschützer wie Greenpeace sehen das Gesetz kritisch und bezeichnen es als "Rückschritt", weil bisherige Kontrollmechanismen und Beschränkungen aufgehoben werden würden. Dies habe negative Auswirkungen auf die Landschaft Mallorcas und würde dadurch die "touristische Wettbewerbsfähigkeit" der Baleareninsel herabsetzen.
Das Luxushotel in der Leipziger Innenstadt "entführt Sie mit seiner Geschichte und Tradition in eine andere Welt", verspricht die Marketingabteilung des Hauses – der Top hotel-Tester überprüfte diese Aussage.
Im Best Western Hotel Victoria Freiburg legt man großen Wert auf Umweltschutz: Wo es nur geht, wird Energie und Wasser gespart – dafür engagieren sich die Gastgeber Astrid und Bertram Späth.