Design Hotels

Neue Details zum 25hours München

Das Hotel mit der repräsentativen Adresse "Bahnhofplatz 1" wird über rund 170 Zimmer verfügen und soll voraussichtlich im Herbst 2016 eröffnen. Die Historie als "königliche Telegrafen-Centralstation“ sieht 25hours CEO Christoph Hoffmann als "Steilvorlage". Weitere Projekte in Deutschland und der Schweiz sind in Planung.

Das herrschaftliche Gebäude im Stil der Neurenaissance wurde 1869 von Hofbaudirektor Georg von Dollmann erbaut und diente ursprünglich als „Oberpostamtsgebäude und königliche Telegrafen-Centralstation“. „Allein schon diese Historie ist eine Steilvorlage für uns Geschichtenliebhaber“, meint 25hours CEO Christoph Hoffmann, „ich bin sicher, das Thema wird sich in der Gestaltung wiederfinden.“ Zuletzt wurde das Gebäude durch Büro- und Einzelhandelsmieter genutzt.

Die 25hours Hotel Company hat einen langfristigen Mietvertrag mit der Fieldcustom S.à.r.l, einem Unternehmen der FREO-Gruppe, für das ehemalige Telegrafenamt am Münchner Hauptbahnhof unterschrieben. Das Gebäude an der hochfrequentierten Lage zwischen Hauptbahnhof und Karlsplatz wir nun in den nächsten Monaten von den Münchner Ochs Schmidhuber Architekten für die Hotelnutzung umgebaut. Neben rund 170 Hotelzimmern verfügt das Haus über Restaurant und Bar im Erdgeschoss sowie Rezeption und Lounge im 1. Obergeschoss. Ein Wellbeingbereich für die Hotelgäste ist unter dem Dach geplant.

25hours Hotels bestechen durch Individualität und lokalen Bezug. Die Gestaltung des neuen Hauses übernimmt das Augsburger Designbüro Dreimeta. Armin Fischer und sein Team haben bereits 2003 das erste 25hours Hotel in Hamburg sowie 2011 das Wiener Haus gestaltet. In München werden sie konzeptionell unterstützt von der Agentur Lambs & Lions, damit ein besonders vielschichtiges Konzept entsteht. „Wir sind noch in einer sehr frühen Phase der Planung“, erklärt Henning Weiß, Chief Development Officer, „derzeit geht es um das wilde Sammeln von Themen, die im Konzept eine Rolle spielen können.“

Das Haus soll sich ikonisch-ironisch dem royalen Nachlass der Bayern widmen und den Spirit eines Grand Hotels zur Jahrhundertwende stilsicher auf den Kopf stellen. „Das Gebäude, die Lage, die Stadt und der Freistaat bieten auf jeden Fall genügend Angriffsfläche für Geschichten mit dem typischen 25hours Augenzwinkern. Es wird ein recht glamouröses Hotel entstehen, mit Patina und Kuriositäten“, fasst Bruno Marti, Chief Brand Officer, zusammen.

Neben dem Projekt in München plant die 25hours Hotel Company derzeit ein Haus in Düsseldorf und Erweiterungsbauten in Hamburg und Frankfurt. Auch ein weiteres Haus in Zürich wird Anfang 2017 eröffnen. Nachdem die letzten blinden Flecken der deutschsprachigen Landkarte besetzt sind, werden die nächsten Expansionsschritte des Unternehmens besonders spannend. In Barcelona ist ein Pachtvertrag unterschriftsreif. Fortgeschrittene Gespräche werden zudem in Amsterdam, Istanbul, Paris und New York geführt.