Missbrauchsvorwürfe: Hotelier Steve Wynn verlässt eigene Konzernspitze

Hotelmogul Steve Wynn ist von der Spitze seines eigenen Konzerns Wynn Resorts zurückgetreten. Hintergrund ist der Vorwurf der sexuellen Belästigung, der im Zuge der #metoo-Debatte in Hollywood laut wurde.

 Wie berichtet soll Wynn mehr als 150 Frauen belästigt haben und sogar übergriffig geworden sein. Wegen der Vorwürfe war er bereits vor einigen Tagen als Finanzchef der Republikaner zurückgetreten. Nun hat Steve Wynn die Führung seines Casino-Konzerns niedergelegt, wie unter anderem der Wirtschaftsdienst Bloomberg schreibt. In der veröffentlichten Mitteilung von Wynn Resorts Ltd. begründete Wynn seine Entscheidung mit einer "Lawine negativer Aufmerksamkeit". Wynns Nachfolger an der Firmenspitze wird Matt Maddox.

Laut US-Medien soll Wynn über Jahre hinweg Dutzende Angestellte sexuell belästigt oder zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Der 76-Jährige wies die Vorwürfe als grotesk zurück. US-Präsident Donald Trump, dessen Freund Wynn ist, hat sich bisher nicht zu den Vorgängen geäußert.

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