Hotelmarkt Schweiz: Besitzer von Grand Hotel Kempinski offenbar festgenommen

Der Besitzer des Grand Hotel Kempinski in Genf, Abdulmohsen Al-Sheikh, ist offenbar in Saudi-Arabien verhaftet worden. Das meldete die Schweizer Zeitung Tribune de Genève mit Berufung auf zwei verschiedene Quellen.

Al-Sheikh besitzt das Hotel über eine Gesellschaft nach luxemburgischem Recht, die Société Hôtelière de la Pétrusse SA. Laut tageblatt.lu wolle Thierry Lavalley, der zuständige Direktor der Firma Le Palace Genève SA, zu dem Vorfall keinen Kommentar abgeben.Der Saudi Abdulmohsen Al-Sheikh wurde offenbar im Zuge einer politisch geplanten Aktion verhaftet. Kronprinz Mohammed bin Salman, der die Festnahme leitete, behauptet, die Korruption im Königreich bekämpfen zu wollen. Mehr als zweihundert saudische Persönlichkeiten wurden Anfang November bereits verhaftet. Die Familie Al-Sheikh hat das Grand Hotel Kempinski im September 2004 für rund 257 Millionen Euro gekauft. Das Noga Hilton, wie es damals hieß, gehörte dem Entwickler Nessim Gaon, bevor es 2001 an UBS und BNP Paribas verkauft wurde. Kempinski Hotels SA übernahm 2006 die Leitung des Hotels. Quelle: www.tageblatt.lu

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